Donnerstag, 27.02.2020

|

SG-Handballer dominieren Buckenhofen nach Belieben

Nach der Niederlage am Wochenende zuvor zeigt Auerbach/Pegnitz die richtige Reaktion - 09.02.2020 18:33 Uhr

Die SG Auerbach/Pegnitz (Alexander Tannenberger am Ball) hatte mit den Gästen aus Buckenhofen wenig Mühe. Der Aufsteiger holte nach kurzer Spieldauer seine erfahrenen Spieler vom Feld und verschaffte dem Nachwuchs Einsatzzeit. © Klaus Trenz


  "Ich denke, deutlicher kann man einen Gegner kaum dominieren" freute sich Co-Trainer Philipp Schöttner über den Kantersieg. In der Tat zeigten sich die Gäste von Beginn an überfordert. Zwar konnten sie nach dem schnellen 2:0 der Hausherren den Anschlusstreffer erzielen, mussten dann jedoch schon abreißen lassen und sechs unbeantwortete Treffer hinnehmen.

Beim vorentscheidenden Stand von 8:1 nahmen die Gäste eine Auszeit, konnten die Wucht der Blau-Weißen damit zwar ein wenig bremsen, hatten im weiteren Verlauf jedoch nicht die spielerischen Mittel, wieder ins Spiel zurück zu finden. Sie machten es der SG leicht, mit Fehlern im Angriff, einer stellenweise weit offenen Abwehr und einem Torhüter, der an diesem Tag zu keiner Zeit eine Hand an den Ball brachte.

Partie zur Pause entschieden

So dauerte es nicht lange, bis Buckenhofen anfing, seine erfahrenen Spieler zu schonen und den jungen Wilden Spielzeit zu verschaffen, weshalb es zeitweise für die etwa 280 Zuschauer in der Helmut-Ott-Halle so aussah, als ob die SG Auerbach/Pegnitz gegen die A-Jugend der Buckenhofener spielt. Unbeeindruckt spulten die Gastgeber ihr Programm ab, bauten die Führung immer weiter aus. Als beim Stand von 22:11 die Seiten gewechselt wurden, war die Partie eigentlich entschieden.

Die zweite Halbzeit verlief nach ähnlichen Drehbuch. Auerbach/Pegnitz dominierte, baute seinen Vorsprung kontinuierlich aus und ließ dem Gegner keine Chance, sich zu präsentieren. Da auch Max-Anton Seiffert im Tor mit einer soliden Leistung aufwartete und viele Würfe der Gegner abwehrte oder sogar sicher fing, zog die SG mit schnellen Gegentoren über die Außen Tizian Podlech und Daniel Schalanda unaufhaltsam davon, während Lukas Weisser wieder einmal unermüdlich arbeitete und Maxim Pankraz im Angriff wie in der Abwehr seine Qualitäten zeigte.

"Natürlich kann man in jedem Spiel etwas finden, was zu kritisieren ist" wollten die Trainer Matthias Schnödt und Philipp Schöttner dem Eindruck entgegenwirken, sie wären vorbehaltlos zufrieden mit der Partie. "Dass der Gegner mehrmals fast ungehindert mit Schlagwürfen aus der Rückraum-Mitte zum Erfolg kommt, darf eigentlich nicht passieren."

Am Samstag gegen ESV Regensburg

Gleichzeitig wiesen die Trainer jedoch darauf hin, dass das Team nach der schnellen, vorentscheidenden Führung verständlicherweise einen Gang zurückschaltete und, auch wenn die Fehler in der Defensive ärgerlich waren, zu keiner Zeit den Überblick verlor. Daneben freuten sie sich, dass ihre Mannschaft bis zum Schluss durchgezogen und sich nicht schon frühzeitig zufrieden gegeben hat. Direkt nach dem Spiel hatten beide jedoch keinen Gedanken für die am kommenden Samstag anstehende, wichtige Partie beim ESV 1927 Regensburg. Dennoch gefragt nach einem Ausblick gab Matthias Schnödt eine ebenso kurze wie prägnante Antwort: "Schwer." Sagte es und entschwand, um noch rechtzeitig zur Prunksitzung zu kommen.

SG Auerbach/Pegnitz: Adam, Seiffert, Bauer, Tannenberger (4), Weisser (9), Podlech (6), Edtbauer (3), Eckert, Pankraz (10/3), Schalanda (5), Herold (4), Förster (3).

SV Buckenhofen: Lengenfelder, Sümmerer (2), Wirth (1), Neumann T., Mehl (3), Winter K. (1/1), Funke (4/1), Weber (1), Flake (1), Neumann M. (2), Forstner (3), Duckwitz, Winter M. (5/1).

HARALD WEIDMANN

Seite drucken

Seite versenden



Um selbst einen Kommentar abgeben oder empfehlen zu können, müssen Sie sich einloggen oder sich zuvor registrieren

Ihr Kommentar

Ihr Kommentar:

Bitte beachten Sie unsere Netiquette.

weitere Meldungen aus: Pegnitz, Auerbach