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Sonntag, 20.09.2020

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Sperrung an der B2: Innerorts läuft es ab Montag wieder

Die Sperrung der Bundesstraße 2 ist kompliziert, aber die Probleme damit halten sich in Grenzen. - 06.08.2020 08:55 Uhr

Nichts geht im Moment auf der Bundesstraße in Pegnitz stadtauswärts in Richtung Neudorf. Aber die Umleitung scheint zu funktionieren.

© Foto: Julian Seiferth


Innerorts beginnt die Umleitung von der Innenstadt kommend am unteren der beiden Kreisverkehre. Am WIV-Center führt die Strecke die Fahrer auf die Galgengasse und von dort nach rechts in den Mühlweg. Weiter geht es in die Sauerbruchstraße, später in die Friedrich-Engelhardt-Straße und die Lohestraße. Über die Ganghoferstraße, die Körnerstraße und die Wilhelm-Busch-Straße endet die Umleitung schließlich am Fränkischen Hof. Auf der linken Seite liegt Nemschenreuth, rechts die gesperrte Zufahrt auf die Bundesstraße 2. Der Obi-Markt und die Firma Kotzbauer auf der anderen Straßenseite können durch eine Umleitung über die Alte Poststraße erreicht werden.

Bald Abschnitt zwei

Mit Beginn der kommenden Woche soll diese Umleitung überflüssig werden. Dann endet die erste Phase der Straßenerneuerung. Der zweite Schritt erfolgt dann außerhalb des Stadtgebietes bis zur Ampelkreuzung mit der Einmündung in die Bundesstraße 470 in Richtung Pottenstein. Das teilt das Staatliche Bauamt auf seiner Webseite mit.

Die überörtliche Umleitung führt von der Guyancourt-Brücke über die Pfarrer-Dr.-Vogl-Straße in Richtung Hainbronn und Michelfeld und gilt auch in umgekehrter Richtung. Wer von der Autobahn kommt, wird über Trockau nach Pegnitz geleitet. Für Fahrer, die auf der Bundesstraße 470 aus Richtung Pottenstein kommen, führt der Weg über Bronn und Weidensees auf die Bundesstraße 2. Bei einer Testfahrt am gestrigen Mittwochmittag gab es auf keiner der Umleitungsstrecken Probleme mit dem Verkehr oder der Beschilderung, so das Bauamt.

Der erste Bauabschnitt der Bundesstraße 2 in der Stadt selbst (rot markierter Verlauf) ist ab Montag schon wieder Geschichte. Die Sperrung außerorts (grün) wird großräumig umgeleitet.

© Foto: Stadt Pegnitz


Kurt Schnabel, der Leiter des für die Baustelle verantwortlichen Staatlichen Bauamtes Bayreuth, ist mit dem Fortschritt zufrieden: "Bisher läuft es perfekt. Baulich ist alles in Ordnung und wir liegen exakt im Zeitplan." Es handle sich bei der Maßnahme um eine Lärmsanierung, bei der die verschlissene Fahrbahndecke durch einen neuen, leiseren Belag ersetzt werde.

Auch im Pegnitzer Rathaus gibt es keine Beschwerden, sagt Bauamtsleiter Manfred Kohl. "Wichtig war uns, dass gerade die erste Bauphase kurz ist", sagt Kohl. Dass diese nun bereits am Wochenende ihr Ende finden soll, sei vor allem für die anliegenden Geschäfte und Firmen eine Erleichterung. "Wir sind froh, dass das in Abstimmung mit dem Staatlichen Bauamt so geklappt hat." Auch das Wetter spiele bisher mit.

Probleme mit Anwohnern oder verständnislosen Fahrern habe es nicht gegeben, sagen Schnabel und Kohl übereinstimmend. Diesen Eindruck bestätigt auch Harald Düplois. "Bisher gab es keine Einsätze", sagt der stellvertretende Dienststellenleiter der Polizei Pegnitz. "Die Störungen und Behinderungen halten sich in Grenzen."

Polizei: Funktioniert gut

Nicht eine Meldung sei bisher bei der Polizei eingegangen, so Düplois. "Aus polizeilicher Sicht kann ich sagen, dass das gut funktioniert." Auch für die kommenden Bauphasen sieht Düplois keine Probleme. "Wenn jemand fünf Minuten länger durch Pegnitz braucht, ist das soweit normal. Wenn man so eine Route sperrt, geht das nie ohne Verzögerungen."

JULIAN SEIFERTH

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