Donnerstag, 19.09.2019

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Thomas Thiem geht für die CSU an den Start

Der 48-Jährige möchte in Waischenfeld den ausscheidenden Bürgermeister Edmund Pirkelmann beerben - 17.08.2019 11:50 Uhr

Will Bürgermeister werden: Thomas Thiem. © Foto: Thomas Weichert


22 Jahre lang hatte der Mann vom Bürgerblock Breitenlesau-Siegritzberg, dessen Stellvertreter Thiem ist, das Sagen im Rathaus. Und habe erstklassige Arbeit, habe einen "tollen Job" geleistet, die wolle er fortführen, so Thiem.

Der 48-Jährige hat ein festes Ziel, das ist spürbar im Gespräch mit unserer Zeitung. Da ist Überzeugung im Spiel. Die Überzeugung, die nötigen Voraussetzungen für diese Aufgabe mitzubringen. Grund Nummer eins: "Ich fühle mich aufgrund meiner Lebenserfahrung, meines Alters, meiner kommunalpolitischen sowie beruflichen Erfahrung gut gerüstet für diese Funktion." Grund Nummer zwei: "Zum anderen habe ich die Chance, meine Leidenschaft und mein Hobby Kommunalpolitik zum Vollzeitberuf zu machen." Und dann ist da noch ein Motiv: Es sei für ihn "sehr reizvoll, in meiner Heimat beruflich aktiv zu sein".

Das schätze er auch in seinem aktuellen Berufsfeld. Der verheiratete Vater von zwei erwachsenen Töchtern (18 und 20 Jahre alt) arbeitet bei der Sparkasse Forchheim als Leiter der Gewerbe- und Agrarkundenberatung.

Thomas Thiem, der vor seinem Umzug nach Waischenfeld im Jahr 2000 schon im Pottensteiner Stadtrat saß, hat ein Ziel, sollte er von der lokalen CSU nominiert werden – "ich will mit dem Stadtrat die Kommune auf Erfolgskurs halten". Dabei sehe er sich als Teamplayer im Stadtrat, "ich arbeite gerne mit Menschen zusammen". Er wolle schlichtweg für die Bürger da sein, denn diese seien vielfach ehrenamtlich unterwegs, "machen viel für die Gemeinschaft". Dieser Zusammenhalt sei auch ein Ansporn für ihn, zu kandidieren.

"Dass diese Aufgabe nicht immer leicht ist, Kompromissbereitschaft und auch Hartnäckigkeit erfordert, versteht sich von selbst", sagt Thiem, der auch schon im Kreistag aktiv war. Als er aus Altersgründen von der Jungen Liste und zur Wahlgemeinschaft (WG) Landkreis Bayreuth wechselte. "Da fehlten mir dann 100 Stimmen für den Wiedereinzug", so Thiem rückblickend.

Was gar nicht schlimm war aus seiner Sicht: "Es tut durchaus gut, mal den Blick von außen zu haben auf das Geschehen." Wobei er sich durchaus vorstellen kann, einen neuen Anlauf zu unternehmen. 

VON STEFAN BRAND

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