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Mittwoch, 12.05.2021

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Tot geglaubter Zecher belästigte Sanitäterin sexuell

Teilnehmer einer Maifeier in Bayreuth hatten drei Promille Alkohol im Blut - Angst vor der Ehefrau - 02.05.2021 14:15 Uhr

Drei Männer im Alter von 71, 65 und 53 Jahren trafen sich am Nachmittag des 1. Mai in einer Wohnung im Stadtteil Neue Heimat, um auf den Feiertag anzustoßen. Hierbei übertrieben sie es derart, dass einer der Männer kurzzeitig das Bewusstsein verlor. Da die anderen beiden davon ausgingen, dass der 53-jährige Freund tot sei, verständigte einer den Rettungsdienst, während der andere beherzt zugriff und mit Wiederbelebungsmaßnahmen begann, um den vermeintlich toten Freund zurück ins Leben zu holen.

Beim Eintreffen des Rettungsdienstes stellte die Rettungssanitäterin fest, dass der volltrunkene Mann lediglich schlief und weckte diesen. Der Berauschte glaubte sich scheinbar im Himmel mit der jungen Retterin und wurde ihr gegenüber zudringlich, weshalb die Polizei hinzugezogen werden musste.

Da der 53 Jahre alte Mann durch die im Rausch durchgeführte Reanimation Schmerzen im Brustbereich verspürte und sich aufgrund seiner gut drei Promille kaum auf den Beinen halten konnte, wurde er zur weiteren Behandlung in eine Klinik gebracht.

Ein anderer der Männer weigerte sich der Polizei gegenüber, seine Personalien anzugeben. Deshalb musste er für eine Identifizierung mit in die Polizeidienststelle genommen werden.

Über die dort herausgefundenen Personalien konnte die Telefonnummer seiner Ehefrau ermittelt werden. Als der Mann das mitbekam, stellte er sich fortan taub und schlafend. Mit ebenfalls knapp drei Promille Alkohol im Blut übernachtete er schließlich in einer Ausnüchterungszelle der Polizei.

Neben der Überstellung an die Ehefrau erwarten die Männer verschiedene Anzeigen nach dem Infektionsschutzgesetz, wegen falscher Namensangabe und wegen sexueller Belästigung.


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