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Umbau der Pfarrerswohnung geht voran

Drei Apartments sollen im Brigittenheim Pegnitz die Raumnot etwas lindern - 19.08.2014 13:45 Uhr

Im Zeitplan liegen die Umbauarbeiten der ehemaligen Pfarrerswohnung im Brigittenheim. Dort entstehen drei Apartments, denn die Nachfrage ist groß. Die Zahl der Interessenten übersteigt das Platzangebot. © Foto: Münch


Nachdem Pfarrer Thomas Miertschischk aus der Wohnung ausgezogen war, hatte man Ende März mit den Umbauarbeiten begonnen. Es entstehen drei Apartments. Es gibt ein Wohn- und Schlafzimmer und ein Bad. „Die Anschlüsse für die drei Bäder waren ein ziemlich großer Aufwand“, so der Dekan, denn es war ja ursprünglich nur ein Sanitärbereich vorhanden.

Mittlerweile sind auch die Trockenbauarbeiten abgeschlossen und in dieser Woche soll mit der Elektrik angefangen werden. Schoenauer ist froh, dass die Apartments geschaffen werden können, denn so können Ehepaare, die bisher zum Beispiel in zwei Zimmern über den Gang wohnen mussten, zusammenleben. Die Apartments seien aber nicht ausschließlich Ehepaaren vorbehalten, ergänzt der Dekan.

Stationszimmer eingerichtet

Außerdem wurde ein Stationszimmer eingerichtet, so dass auch das Erdgeschoss gut versorgt ist. Bislang hatten sich hier die Pflegekräfte aus dem Obergeschoss darum gekümmert. „Das ist doch ein toller Qualitätsstandard“, sagt Schoenauer.

Mit dem neuen Stationszimmer soll auch das Personal aufgestockt werden, so der Dekan. Und auch Auszubildende werden gesucht, drei Plätze sind noch frei. Besonders im Pflegebereich werden im Brigittenheim noch Auszubildende benötigt. „Das ist ein Beruf mit Zukunft“, nennt es Schoenauer, auch wenn eine hohe Belastbarkeit erwartet wird.

Noch nicht abgeschlossen sind die Nacharbeiten in Sachen Brandschutz im Brigittenheim, ergänzt Schoenauer. Im Dezember vergangenen Jahres hatte das Landratsamt im vierten Obergeschoss fünf Zimmer schließen lassen, nachdem bei einer Ortsbegehung mit der Feuerwehr festgestellt wurde, dass die Brandschutzmaßnahmen teilweise unzureichend sind und einiges nachgerüstet werden muss.

Man warte derzeit auf den Bericht des Gutachters, um dann die entsprechenden Maßnahmen umzusetzen, sagt Schoenauer. Momentan sind noch drei Zimmer geschlossen. „Es besteht aber keinerlei Risiko für die Bewohner“, betont der Dekan.

 

FRAUKE ENGELBRECHT

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