Feuerwehrmann kollabierte

Vermeintlicher Torfbrand sorgt für Großeinsatz

24.9.2021, 16:43 Uhr
Rettung eines Neuhauser Feuerwehrmannes aus unwegsamem Gelände im Bereich der „Sonnenuhr“ zwischen Krottensee und Königstein am Donnerstagnachmittag. Die Erstversorgung erfolgte durch die Kräfte der Feuerwehren Königstein und Krottensee, sowie die Helfer-vor-Ort des ASB. Der Notarzt aus Sulzbach und Kräfte der ASB-Wache Velden übernahmen dann die Versorgung auf dem Felsvorsprung. Zum zügigen Abtransport kam der Nürnberger Rettungshubschrauber Christoph 27.

Rettung eines Neuhauser Feuerwehrmannes aus unwegsamem Gelände im Bereich der „Sonnenuhr“ zwischen Krottensee und Königstein am Donnerstagnachmittag. Die Erstversorgung erfolgte durch die Kräfte der Feuerwehren Königstein und Krottensee, sowie die Helfer-vor-Ort des ASB. Der Notarzt aus Sulzbach und Kräfte der ASB-Wache Velden übernahmen dann die Versorgung auf dem Felsvorsprung. Zum zügigen Abtransport kam der Nürnberger Rettungshubschrauber Christoph 27. © Foto: Feuerwehr Neuhaus

Erste an der vermeintlichen Brandstelle war die örtliche Wehr aus Königstein. Kurz darauf folgten die Kräfte aus Neuhaus. Die Suche nach der Brandstelle stellte sich im unwegsamen Gelände als sehr schwierig heraus. Auf Grund der Vielzahl an nachrückenden Wehren wurde ein Bereitstellungsraum am Sportplatz in Königstein eingerichtet.

Dort waren der Löschzug der Floriansjünger Auerbach, sämtliche Wehren der Gemeinden Hirschbach und Edelsfeld und auch die Wehren aus Holnstein und Neukirchen kurz nach der Alarmierung eingetroffen. Auch die Unterstützungsgruppe örtliche Einsatzleitung des Landkreises und die Fachgruppe Drohne machte sich auf den Weg nach Königstein. Diese und alle weiteren Kräfte konnten nach gut einer halben Stunde aber wieder die Heimreise antreten.

An der Einsatzstelle mitten im steilen Wald war die vorgefundene Lage dann doch eine andere wie gemeldet. Der Schwelbrand erstreckte sich lediglich über gut fünf Quadratmeter Waldboden. Mittels Löschrucksäcken wurden die Feuerwehrler schnell Herr der Lage und konnten die Stelle ablöschen.

Als der Einsatz vorbei schien, kollabierte ein Feuerwehrmann aus Neuhaus aus bisher unbekannten Gründen. First Responder der Feuerwehr Königstein übernahmen die Erstversorgung. Zur Rettung aus dem unwegsamen Gelände wurde die Bergwacht samt Rettungshubschrauber hinzugezogen. Über die Seilwinde des Hubschraubers konnte der Feuerwehrmann aus dem felsigen Gelände gerettet werden. Nach einer kurzen Landung auf einer Freifläche am Waldrand wurde der Verletzte in den Helikopter umgelagert und in ein umliegendes Krankenhaus geflogen.

Zur Unterstützung der angerückten Kräfte eilten auch KBI Hans Sperber und KBM Michael Schmidt zur Einsatzstelle. Die Einsatzleitung hatte Zugführer Stefan Pirner.


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