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Viele freie Lehrstellen: Ausbildungsbroschüre der "FrankenPfalz" erschienen

Trotz Pandemie werden viele Lehrstellen in der Region angeboten - 29.03.2021 14:55 Uhr

Die Ausbildungsplatzbroschüre der „FrankenPfalz“ ist in diesem Jahr digital erschienen, aber auch als Druckwerk erhältlich.

28.03.2021 © Foto: AG FrankenPfalz


Umsetzungsmanagerin Verena Frauenknecht war wieder zuständig für die Vorbereitung und die redaktionelle Aufarbeitung. In diesem Jahr wurden in den angeschlossenen Gemeinden Auerbach, Hirschbach und Königstein (alle Oberpfalz), Betzenstein und Plech (beide Oberfranken) sowie Hartenstein, Neuhaus/Pegnitz und Velden (Mittelfranken) die ansässigen Industriebetriebe ebenso angefragt wie mittelständische Firmen und Handwerksbetriebe.

Auch aus dem Pegnitzer Raum

Da die AG FrankenPfalz für die Broschüre mit dem Netzwerk Schule-Wirtschaft Pegnitz-Auerbach zusammenarbeitet, sind auch Angebote aus dem Pegnitzer Raum enthalten.

Der Übergang von der Schule zum Beruf habe schon immer einen herausfordernden und wegweisenden Schritt dargestellt, der das zukünftige Leben intensiv präge, schreibt der Vorsitzende der AG FrankenPfalz, Auerbacher Bürgermeister Joachim Neuß (FW/AA), in seinem Grußwort. Durch Corona werde dieser Übergang erschwert. Trotz Pandemie werden in der Region viele Ausbildungsplätze angeboten. Auch für den Start im September 2021 seien noch viele Lehrstellen frei.

Mit der Broschüre möchten die Verantwortlichen der FrankenPfalz einen Beitrag dazu leisten, dass Schüler die richtige Entscheidung für ihren beruflichen Weg treffen können und ihnen gleichzeitig Perspektiven aufzeigen. Wie jedes Jahr wird über die Vielzahl und Vielseitigkeit an Praktikumsplätzen und Ausbildungsstellen in der FrankenPfalz informiert.

Um der besonderen aktuellen Situation gerecht zu werden, wurden in der neuen Broschüre auch die Lehrstellen für das kommende Ausbildungsjahr 2021/2022 mit aufgenommen. Für einen Ausbildungsvertrag sei es noch nicht zu spät, betont Neuß. "Zahlreiche Betriebe suchen auch in diesem Jahr noch nach jungen, motivierten Auszubildenden."

102 Ausbildungsplätze in 43 unterschiedlichen Berufen und elf Berufsfeldern werden in 30 verschiedenen Betrieben angeboten. Die Auswahl ist groß. Die Jugendlichen können beispielsweise die Osterferien nutzen, um sich für einen Ausbildungsplatz im Herbst zu bewerben.

65 Betriebe dabei

Der Vorsitzende der AG FrankenPfalz dankt explizit den Lehrkräften und Eltern, die gemeinsam die jungen Leute bei der Entscheidung für den richtigen Berufsweg unterstützen. Ein besonderer Dank gelte auch den 65 Betrieben, die sich an der Broschüre beteiligten und ihre freien Ausbildungs- und Praktikumsplätze gemeldet haben. "Nur so können wir eine umfangreiche Orientierungshilfe für die Entscheidung auf einem zukunftsweisenden Weg bieten", erklärt Neuß. Die Verantwortlichen der FrankenPfalz seien dankbar, dass die engagierten Betriebe in der Region so zahlreich ausbilden und den jungen Bürgern eine Chance bieten, sich in der Heimat zu verwirklichen und hier ihre Perspektiven aufzubauen.

In Zeiten von Corona

Die Ausbildungsplatzbroschüre 2021 bietet neben den freien Lehrstellen für den Herbst dieses Jahres auch noch 271 Ausbildungsplätze in 72 unterschiedlichen Berufen und elf Berufsfeldern mit einem Beginn im September 2022. 60 verschiedene Betriebe haben diese Stellen gemeldet. Hinzu kommen zahlreiche Praktikumsplätze in 67 unterschiedlichen Berufen in zehn Berufsfeldern bei 58 Betrieben sowie zusätzliche Informationen zum Thema Berufswahl und Ausbildung in Zeiten von Corona.

Die 52-seitige Broschüre kann auf der Internetseite der Arbeitsgemeinschaft unter www.frankenpfalz.de heruntergeladen werden. Zudem können gedruckte Exemplare im Büro der AG FrankenPfalz e.V. (Oberer Marktplatz 17 in Auerbach) oder in den Rathäusern der FrankenPfalz-Gemeinden abgeholt werden. Aufgrund der Corona-Einschränkungen wird um vorherige Terminvereinbarung gebeten.

Die Ausbildungsbroschüre hat inzwischen schon Tradition. Bereits vor 15 Jahren ist sie erstmals für das Gebiet der Stadt Auerbach aufgelegt worden – vom damaligen Mitarbeiter der Stadtverwaltung, Horst Müller. Das Konzept fand schnell Anklang und auch Betriebe in den Nachbargemeinden interessierten sich für eine Veröffentlichung. Bald wurde das Einzugsgebiet erweitert und Betriebe aus der gesamten FrankenPfalz nach freien Ausbildungsplätzen gefragt.

BRIGITTE GRÜNER

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