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Vorplanungen abgeschlossen: Bahnstrecke wird modernisiert

Bahn spricht von einem wichtigen Meilenstein für die Franken-Sachsen-Magistrale - 27.03.2021 09:55 Uhr

Die Vorzugsvariante ist überall der Ausbau der Bestandsstrecke, auch im Pegnitztal. Das hat die Bahn zum Abschluss der Vorplanung jetzt bekannt gegeben.

26.03.2021 © Foto: Deutsche Bahn


Matthias Trykowski, Leiter Bahnausbau in Nordbayern, erklärt in einer Pressemitteilung: "Ein wichtiger Schritt beim Ausbau der Bahnstrecke Nürnberg – Schirnding ist gemacht: Mit der abgeschlossenen Vorplanung haben wir einen Weg gefunden, die Elektrifizierung auf diesem anspruchsvollen Abschnitt zu realisieren. Hinter dem Team liegt eine arbeitsreiche und erfolgreiche Zeit. Auch die Region steht zu dem Projekt."

Besondere Herausforderungen

In der Vorplanung wurde laut Bahn untersucht, wie die Elektrifizierung der Strecke realisiert werden kann. In Tunneln und bei niedrigen Straßenbrücken wurden verschiedene Varianten geprüft. Im Pegnitztal wurde als Alternative zum Ausbau der Bestandsstrecke auch ein rund 5,5 Kilometer langer Neubautunnel untersucht. Auch für die weiteren Tunnel im Fichtelgebirge wurde der Bau neuer Tunnel zusätzlich zu den bestehenden geprüft.

"In der umfangreichen Variantenuntersuchung wurden alle in Frage kommenden Möglichkeiten hinsichtlich der verkehrlichen und wirtschaftlichen Ziele sowie die Auswirkungen auf Menschen, Natur und Umwelt betrachtet", so die Bahn. Die Vorzugsvariante sei überall der Ausbau der Bestandsstrecke, auch im Pegnitztal.

Die Ergebnisse der Vorplanung sehen unter anderem folgende Maßnahmen vor: Entlang der rund 140 Kilometer langen Bahnstrecke sind rund 5000 neue Oberleitungsmaste erforderlich und 142 Straßen- oder Eisenbahnbrücken müssen angepasst oder neu gebaut werden. Weiterhin entstehen zehn neue Stellwerke und insgesamt sieben Bahnhöfe werden umgebaut.

Die Elektrifizierung der größtenteils zweigleisigen Bahnstrecke ist ein Projekt aus dem Bundesverkehrswegeplan 2030. Dadurch soll die Strecke zukünftig mit modernen, klimafreundlichen Zügen befahren werden können. "Das gibt der Region neue Perspektiven im Personen- und Güterverkehr", so die Bahn. Beispielsweise wird damit die Wiedereinführung von Fernverkehrszügen und eine Erweiterung der Nürnberger S-Bahn ermöglicht. Die zentralen Ergebnisse der Vorplanung sind einsehbar unter www.bahnausbau-nordostbayern.de.

nn

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