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VR Bank hat die Erwartungen übertroffen

Positives Fazit im ersten Jahr nach Fusion - Zwei Drittel aller Kunden nutzen digitales Angebot - 04.06.2019 23:02 Uhr

Die VR Bank ist mit dem Ergebnis im ersten Jahr nach der Fusion zufrieden. © Lammel


"Wir sind sehr stolz, dass wir unser Ziel trotz schwieriger Rahmenbedingungen sogar übererfüllt haben", sagte Vorstandsvorsitzender Jürgen Handke anlässlich der Vertreterversammlung im Festsaal der Freiheitshalle Hof vor rund 180 Vertretern und Gästen.

Stabiles Ergebnis

Mit einem stabilen Ergebnis und dem Wachstum in allen Geschäftsbereichen stelle die VR-Bank Bayreuth-Hof eG nachdrücklich unter Beweis, dass es eine gute Entscheidung gewesen sei, die Kräfte zu bündeln. "Das Nachfrageverhalten unserer Kunden zeigt jedoch deutlich, dass die Investitionen in die Weiterentwicklung zu einer Omnikanalbank alternativlos sind", wird Handke zitiert. Zwei Drittel aller Kunden greifen demnach bei Bedarf auf digitale Angebote zurück. "Diese Zahl wird weiter steigen", schätzt er. "Dennoch stellen wir fest, dass die Filiale als zentraler Kontaktpunkt bei komplexen Fragen wie Vermögensanlage oder Baufinanzierung nach wie vor geschätzt wird."

Bei allen digitalen Neuerungen sei die Sorge, dass sich die VR-Bank Bayreuth-Hof zur reinen Online-Bank entwickle, unnötig, versichert der Vorstandsvorsitzende. "Wir sind regional fest verwurzelt und investieren deshalb auch in unser Filialnetz." Die VR-Bank Bayreuth-Hof eG plant demnach gerade, die Filialen in Eckersdorf und in Weischlitz neu zu gestalten.

Wie aus der Mitteilung weiter hervorgeht, beträgt die Dividende für die Genossen im Jahr 2018 drei Prozent. Als Aufsichtsräte wurden Hermann Klug aus Töpen, Thomas Koller aus Erbendorf und Heinz Ponfick einstimmig wiedergewählt. Marion Schröder aus Oelsnitz schied nach 21 Jahren in dem Gremium aufgrund einer in der Satzung vorgeschriebenen Altersgrenze aus. Marion Schröder war 1998 in den Aufsichtsrat der Raiffeisenbank Hof gewählt worden.

"Als Diplom-Ökonomin war es Marion Schröder gewohnt, sachliche Entscheidungen unter Abwägung von Chancen und Risiken zu treffen", sagte Vorstandsvorsitzender Handke und dankte ihr für die verdienstvolle Mitarbeit. "Konstruktiv kritisch hat sie manche Entscheidungsvorlage hinterfragt, um die Hintergründe den Vertretern und Mitgliedern unserer Bank erläutern zu können." Der Genossenschaftsverband Bayern würdigte die Verdienste Schröders mit einer Dankurkunde.

Die Versammlung wählte einstimmig Kerstin Knabe aus Plauen neu in den Aufsichtsrat, wie es in der Mitteilung weiter heißt. Die Inhaberin und Geschäftsführerin eines IT-Unternehmens engagiere sich außerdem als Stadt- und Kreisrätin sowie als Präsidiumsmitglied der IHK Regionalkammer Plauen.

nn

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