Wanderwege verbinden die FrankenPfalz

21.7.2010, 00:00 Uhr
Das neue FrankenPfalz-Wanderkartenwerk besteht aus einer Übersichtskarte und acht einzelnen Wanderkarten für jede Mitgliedsgemeinde, in denen ausgewählte Wege detailliert dargestellt werden.

Das neue FrankenPfalz-Wanderkartenwerk besteht aus einer Übersichtskarte und acht einzelnen Wanderkarten für jede Mitgliedsgemeinde, in denen ausgewählte Wege detailliert dargestellt werden. © Armin Tauber

Das neue Kartenwerk besteht aus einer Übersichtkarte, in der sämtliche Wanderwege innerhalb der FrankenPfalz aufgeführt sind und die einzelnen Mitgliedsgemeinden kurz vorgestellt werden. Zudem liegt für jede Kommune eine eigene Karte vor mit detaillierter Ortsbeschreibung und bis zu sieben ausgewählten Wanderungen innerhalb der Gemeinde. „Die einzelnen Karten haben einige Qualtitätsmerkmale, die sonst so nicht zu finden sind“, erklärte Andreas Schettler, dessen Consulting KG aus Lauf für das Konzept und Layout verantwortlich zeichnet. So seien etwa Wege aus 23 verschiedenen Vereinen in Bezug gesetzt, mehr als herkömmliche Wanderkarten leisten könnten. Bei der Auswahl sei man auf die Nachfrage der Wanderer eingegangen. In den Wegen mit unterschiedlicher Länge seien interessante Stationen integriert und beschrieben.„Es gibt unendlich viel zu entdecken in der FrankenPfalz. Durch das Wandern werden die Kommunen auf leichte und angenehme Weise miteinander verbunden“, meinte Schettler.

Bis zu 600 Wanderwege

Neben den 50 besonders hervorgehobenen Wanderungen gibt es in der FrankenPfalz bis zu 600 Wanderwege mit einer Gesamtlänge von rund 600 Kilometern auf Schusters Rappen zu erkunden. Königsteins Bürgermeister Hans Koch, gleichzeitig Sprecher der Arbeitsgemeinschaft, FrankenPfalz, bedankte sich bei den Arbeitskreismitgliedern Bernhard Kulacz (Neuhaus), Horst Müller (Auerbach), Margit Dippold (Betzenstein), Heidi Ziegler (Königstein), Simone Schmidt (Plech), Pauline Regler (Hirschbach), Hermine Regelein (Velden) und Anita Döllmeier (Hartenstein) für ihr Engagement. Er hoffe, so Koch, dass die gemeinsame Wanderkarte ebenso erfolgreich werde, wie der bereits im März aufgelegte FrankenPfalz-Kletterflyer. Die Kosten für die Herstellung bezifferte Koch auf 13600 Euro und wird abzüglich der Druckosten vom Amt für ländliche Entwicklung Oberpfalz im Rahmen der ILEK mit 70 Prozent Zuschuss gefördert. Die Karten liegen ab sofort in den Gemeinden und Touristinfos auf, der Unkostenbeitrag beträgt drei Euro, die einzelnen Karten der Kommunen jeweils einen Euro. „Man sieht, die FrankenPfalz existiert nicht nur auf dem Papier, sondern sie lebt“, betonte Koch abschließend.