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Samstag, 11.07.2020

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Warnleitanhänger total zerstört: 200.000 Euro Schaden

Sattelzugfahrer aus Baden-Württemberg übersah Verengung der Fahrbahn wegen Tagesbaustelle - 24.06.2020 17:38 Uhr

Der Warnleitanhänger der Autobahnmeisterei Trockau wurde bei dem Unfall total zerstört. © Polizei


Der Unfall ereignete sich zwischen der Rastanlage Pegnitz und der Anschlussstelle Trockau. Der Unfallverursacher befuhr mit seinem Gespann den rechten Fahrstreifen in Richtung Berlin und übersah dabei, dass wegen einer Tagesbaustelle die Fahrbahn von drei auf zwei Fahrstreifen reduziert wurde. Trotz mehrfacher Ankündigung der Spurwegnahme und einer Geschwindigkeitsbegrenzung kam der 55-jährige Berufskraftfahrer dem Fahrstreifenwechsel nicht nach, übersah letztlich auch das Absicherungsgerät vor sich und fuhr ungebremst hinten auf.

Durch den Aufprall wurde der Warnleitanhänger gänzlich zerstört. Der Sattelzug rollte noch einige Meter in die Baustelle weiter und blieb dort auf dem Seitenstreifen liegen.

Der Fahrer aus Baden-Württemberg blieb glücklicherweise unverletzt. Für die Bergungs- und Reinigungsarbeiten musste die Autobahn kurzzeitig komplett gesperrt werden. Zu größeren Verkehrsbehinderungen kam es während der Unfallaufnahme durch die Verkehrspolizei Bayreuth nicht.

Der Gesamtschaden beläuft sich auf mindestens 200.000 Euro. Der Mann wurde wegen nicht angepasster Geschwindigkeit im Baustellenbereich angezeigt. Ihn erwarten nun 145 Euro Bußgeld und ein Punkt in Flensburg.


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