Montag, 19.04.2021

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Warnstreik bei Klubert und Schmidt: Fertigung stand eine Stunde still

Es war der erste Warnstreik in der Geschichte des Betriebs - 02.03.2021 18:24 Uhr

Bei der Firma Klubert und Schmidt kam es am Dienstag zu einem Novum. 120 Mitarbeiter haben sich laut Schätzungen der IG Metall an den Warnstreiks beteiligt. 

02.01.2012 © Lenk


Nicht nur, dass es der erste Warnstreik in der Geschichte des Betriebs war, auch kam die Fertigung deswegen für eine Stunde zum Erliegen. "Die Halle war leer. Wir schätzen, das knapp 145 Leute anwesend waren und sich davon 120 beteiligt haben", erzählt Stefan Winnerlein, Zweiter Bevollmächtigter der IG Metall Ostoberfranken. Über diese Beteiligung freue er sich, da es zeige, dass die Leute hinter den Forderungen der IG Metall stünden. "Es geht ja um die Zukunftssicherung."

Aufgrund der Corona-Pandemie wurde nicht wie üblich zu einem Versammlungsstreik, sondern zu einer Frühschlussaktion aufgerufen, erklärt Volker Seidel, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Ostoberfranken im Gespräch mit der Redaktion. "Das heißt, wenn die jeweilige Schicht, in diesem Fall die Frühschicht, um 14 Uhr beendet ist, hören die Arbeiter einen Stunde früher auf und gehen schon um 13 Uhr nach Hause." Diese Aktion findet so auch für alle anderen Streikaufrufe in der Region statt.

fze

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