Logistische Meisterleistung

Wasserverteilschacht eingesetzt: Nachtarbeit bei der Juragruppe

25.11.2021, 14:21 Uhr
 In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag wurde bei Buchau dieser 45 Tonnen schwere Verteilschacht per Autrokran gesetzt

 In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag wurde bei Buchau dieser 45 Tonnen schwere Verteilschacht per Autrokran gesetzt © Foto: Juragruppe

Mehrtägige Vorarbeiten waren notwendig, unter anderem mussten das Ausheben der Erdmengen oder eine mehrstündige Komplettsperrung der Bundesstraße 2 bei Buchau organisiert werden. Gegen Mitternacht konnte dann resümiert werden, dass alles hervorragend geklappt hatte und der zum Einsatz gekommene Autokran aus Weiden mit einer maximalen Traglast von 250 Tonnen konnte wieder abgebaut werden. Die bis Donnerstag um 6 Uhr terminierte Vollsperrung konnte planmäßig wieder aufgehoben werden.

Der eingebaute Schacht hat ein Gewicht von 45 Tonnen und Ausmaße von 45 Kubikmetern Inhalt. Die erstellte Baugrube hatte ein Volumen von 120 Kubikmetern, heißt es in der Pressemitteilung weiter. In dem Schacht sind Rohre verschiedener Nennweiten aus Edelstahl, 13 Schieber, Druckminderer, Sicherheitsventile und Be- und Entlüftungsventile eingebaut. Die Kosten der Maßnahme inklusive erneuerter Einbindungsbereiche in das Rohrnetz belaufen sich laut Juragruppe auf rund 177 000 Euro.

Dieser Schacht ersetzt den bisherigen, wesentlich kleineren, in unmittelbarer Nähe befindlichen und erhöht zusätzlich die Versorgungssicherheit im gesamten westlichen Versorgungsgebiet der Juragruppe, insbesondere im Bereich Pegnitz.

Mit diesem Schacht kann dann der Wasserzufluss über den Hochbehälter Hohenmirsberg reguliert werden, was bedeutet, dass durch diese Maßnahme die Stadt Pegnitz nicht nur über eine zentrale Fernleitung mit 50 Zentimetern Durchmesser, die durch die Autobahn bei Willenberg läuft, versorgt werden kann, sondern auch über diesen neuen Schacht bei Buchau.

Auch die Bereiche Büchenbach, Kaltenthal, Zips, Langenreuth, Troschenreuth und die Versorgungsleitung nach Auerbach erhalten ein weiteres Versorgungsstandbein. Im Ergebnis führt dies in diesen Bereich zu einer "gigantischen" Erhöhung der Versorgungssicherheit.

Das Pumpwerk bei Zips ist dann überwiegend nicht mehr im Betrieb, was zu erheblichen Energieeinsparungen führt und aktiven Klimaschutz zur Folge hat.

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