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Freitag, 27.11.2020

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Wegen Corona: Rathäuser in der Region schließen ihre Türen

Die Verwaltungen in Waischenfeld und Betzenstein ergreifen Vorsichtsmaßnahmen - 30.10.2020 12:55 Uhr

Die Rathäuser in Waischenfeld (im Bild) und Betzenstein bleiben vorerst für den Besucherverkehr geschlossen. Anliegen können aber weiterhin telefonisch oder nach Terminvergabe geklärt werden. ⋌

29.10.2020 © Foto: Ralf Münch


"Aufgrund der aktuellen Lage gehen wir zurück zu dem Vorgehen, das wir bereits im Frühling hatten", erklärt der Waischenfelder Bürgermeister Thomas Thiem (CSU). Die Arbeit finde nach wie vor im Rathaus selbst statt, man könne allerdings nicht "einfach reinkommen".

"Wenn zu viele Menschen warten, vor allem im Bürgerbüro, können wir den Mindestabstand nicht gewährleisten. Das Rathaus ist recht klein, es ist eng."

Anliegen am Telefon klären

Auf Vereinbarung könne dagegen jeder ins Rathaus kommen. "Wir vergeben dann möglichst zeitnah einen Termin. Normalerweise müsste das noch am selben Tag klappen, allerspätestens dann am kommenden."

Noch gebe es in Waischenfeld – Stand Mittwochabend – keine belegten Fälle. Die Maßnahmen hätten Wirkung, solange die Corona-Situation im Landkreis ähnlich dramatisch bleibe.

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Ähnlich hält man es auch in Betzenstein. "Grundsätzlich versuchen wir, dafür zu sorgen, dass die Bürger ihre Anliegen telefonisch oder per Mail klären können", sagt Geschäftsstellenleiter Stefan Pickelmann. "Das lief im Frühjahr bereits ganz ordentlich."

Im Ausnahmefall auch persönlich

Wo es nötig sei, beispielsweise im Passamt, könnten Bürger nach wie vor persönlich erscheinen. "Dort läuft aber sowieso alles nur mit Terminvergabe. Gerade in unserem Einwohnermeldeamt geht es sehr beengt zu."

"Wir versuchen Kontakte, wo möglich, zu vermeiden", erklärt Pickelmann. Bestätigte Infektionen lägen im Rathaus nicht vor. Dennoch gelte in Büros mit mehr als einem Mitarbeiter ebenso die Maskenpflicht wie auf den Gängen. "Wir wollen vermeiden, dass wir alle in Quarantäne müssen", sagt Pickelmann. Am Mittwochabend gab es in Betzenstein sowie in Plech keine Coronainfektionen.

JULIAN SEIFERTH

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