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Wieder im Katastrophengebiet: ASB startet erneut in Richtung Rheinland-Pfalz

1.8.2021, 17:44 Uhr
Von wegen altes Eisen: Die Feldküche des ASB-Regionalverbandes Jura ist zurzeit im Katastrophengebiet in Rheinland-Pfalz sehr gefragt.

Von wegen altes Eisen: Die Feldküche des ASB-Regionalverbandes Jura ist zurzeit im Katastrophengebiet in Rheinland-Pfalz sehr gefragt. © Foto: ASB Jura

Erneut hatte Zugführer Andreas Brunner binnen kurzer Zeit sein Team zusammengestellt. Dieses Mal sind sechs Helfer – darunter zwei ausgebildete Feldköche – eingeplant. Einige von ihnen waren schon beim ersten Mal mit dabei. Am Samstagmorgen wurde das Equipment für den zweiten Einsatz auf Lastwagen und Anhänger verladen. Abfahrt war dann am Sonntag, um 7.30 Uhr, mit voraussichtlichem Ziel Neuwied, heißt es in einer Pressemitteilung.


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Soweit bekannt, ist diesmal die Versorgung von Einsatzkräften in einer Unterkunft gemeinsam mit Kräften des BRK-Kreisverbandes Amberg-Sulzbach, darunter auch Kräften aus Auerbach, vorgesehen. Der Einsatz ist wieder mit drei Tagen geplant.

Freiwillig unterhalten

"Es zeigt sich, dass es richtig war, die Feldküche, die über Jahre hinweg einsatztechnisch nicht benötigt worden ist, nicht abzuschaffen, die Notwendigkeit nicht in Frage zu stellen", resümiert ASB-Vorsitzender Roland Löb. "Unsere Leute haben die Motivation zum Glück nicht verloren und mit den ASB-Mitgliedsbeiträgen konnten wir Unterhalt und Ausstattung finanzieren, nachdem uns der Staat die Ausstattung vor Jahren geschenkt hatte. Unser Durchhalten zahlt sich jetzt für die Menschen im Katastrophengebiet im Westen Deutschlands aus." Auch Spenden wie umweltverträgliche Trinkbecher oder 1300 Kaffeebecher von der Firma Seda seien eine große Hilfe.

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