Wohnanlage in der Lohesiedlung bisher nur Gerücht

6.6.2021, 17:29 Uhr
Die ehemalige Gaststätte Glück auf in der Lohesiedlung steht schon seit einiger Zeit leer. Zuletzt hatte die Familie Koralli darin ein griechisches Restaurant mit Biergarten betrieben.

Die ehemalige Gaststätte Glück auf in der Lohesiedlung steht schon seit einiger Zeit leer. Zuletzt hatte die Familie Koralli darin ein griechisches Restaurant mit Biergarten betrieben. © Foto: Christian Weidinger

Dass dem nicht so ist, bestätigt auch Wilhelm Knopf, der Besitzer der leer stehenden Gaststätte: "Das ist nicht wahr und nur ein Gerücht", sagt der Inhaber des Jura-Bräu. Hofmann scheint allerdings durchaus Interesse an einem Kauf gehabt zu haben. Denn: Er hat dem Eigentümer ein Angebot gemacht – allerdings ohne Erfolg. "Ich komme bei der Gaststätte wohl nicht zum Zug", resümiert Hofmann.

Scheinbar sei der von ihm gebotene Preis zu niedrig gewesen, mutmaßt der Bauunternehmer. Das ehemalige Gasthaus stehe aber seines Wissens nach weiter zum Verkauf. Dass Hofmann nicht in der Lohesiedlung bauen will, bedeutet allerdings nicht, dass er keine weiteren Projekte geplant hat.

Planung von 26 Wohnungen

Auf der Homepage seines Unternehmens steht zu lesen, dass es eine "kleine Wohnanlage mit vier Häusern und 26 Wohnungen in exponierter Lage in Pegnitz" plant. Wo diese Wohnanlage einmal entstehen soll, wollte Hofmann auf Nachfrage unserer Zeitung nicht verraten. "Das ist noch nicht spruchreif", sagte der Bauunternehmer.

Nur so viel: Es handle sich dabei um ein Grundstück in Pegnitz, das sein Unternehmen bereits besitze. Und es werden vermutlich keine vier Häuser, sondern etwas anderes, skizzierte der Unternehmer. Einen Bauantrag habe er dafür allerdings noch nicht gestellt.

Fokus auf Mühlweg

"Zunächst wollen wir erst einmal die Wohnanlage am Mühlweg fertigstellen", betont Hofmann. Das dürfte bis Ende 2022 dauern, anschließend werde man weitersehen. Mehr könne und wolle er zum jetzigen Zeitpunkt nicht sagen und erklärt: "Ich habe aus meinen Fehlern gelernt."

In der Vergangenheit seien schnell zahlreiche Gerüchte aufgetaucht – oft mit falschen Mutmaßungen. Das wolle er diesmal vermeiden und erst an die Öffentlichkeit treten, wenn die Planungen fortgeschritten sind.

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