Yannick Podgur kommt zum ASV Pegnitz zurück

19.12.2016, 22:40 Uhr
Bei den Fußballern des ASV Pegnitz ist es eine schöne Tradition, die verdienten Mitglieder mit Anstecknadeln in Gold, Silber und Bronze zu ehren. So war es auch in diesem Jahr.

Bei den Fußballern des ASV Pegnitz ist es eine schöne Tradition, die verdienten Mitglieder mit Anstecknadeln in Gold, Silber und Bronze zu ehren. So war es auch in diesem Jahr. © Foto: privat

Der Stürmer war vor dieser Saison zum SC Feucht in die Bayernliga gewechselt. Verletzungsbedingt war er dort im Punktspielbetrieb lediglich ein einziges Mal für die zweite Mannschaft im Einsatz. Im Oktober löste Podgur den Vertrag auf (wir berichteten). Nun kehrt er zu seinem Stammverein zurück. Der Waidacher wird die abstiegsbedrohte Mannschaft in der Landesliga verstärken.

Bei den Auszeichnungen der Mitglieder ging der Ehrenamtsbeauftragte und Laudator Oskar Sebald mit launigen Worten auf deren Verdienste ein.

Über eine Anstecknadel in Gold durften sich Gertrud Link und Bettina Merkl freuen. Links Kinder haben beim ASV Fußball gespielt. Aus dieser Zeit ist ihr das Trikotwaschen geblieben, mittlerweile reinigt sie vier Sätze. Bei den Spielen der ersten Mannschaft kassiert sie den Eintritt und arbeitet im Verkauf mit, außerdem kümmert sie sich um die Kabinenpflege und „versucht den kleineren und größeren Jungs beizubringen, dass man die Fußballschuhe vor der Kabine auszieht, abklopft und sauber macht. Leider manchmal immer noch vergebens“, sagte Sebald. Bettina Merkl stammt aus einer ASV-Familie, auch die Eltern waren ehrenamtlich aktiv. Merkl ist seit 1993 in der Sparte Fußball, sie ist maßgeblich an Organisation und Durchführung der Zeltkirwa beteiligt, daneben war sie jahrelang Schriftführerin der Abteilung.

Mit Silber wurden Stefan Kurz und Steffen Weihrich geehrt. Erstgenannter ist ein ASV-Urgestein. Er durchlief von Jugend bis AH alle Mannschaften und steht immer noch zur Verfügung, wenn Hilfe bei der Zeltkirwa benötigt wird. Weihrich war 2014 als Trainer der A-Jugend zum Verein zurückgekehrt, Sportlicher Leiter der ersten Mannschaft ist er ebenfalls. „Für die Abteilung Fußball ist er ein Glücksfall“, sagte Sebald.

Gleich sieben ASV‘ler bekamen Bronze. Werner Zitzmann ist seit Anfang der 80er immer mal wieder bei den Fußballern aktiv, im Kleinfeldbereich ist er seit drei Jahren Trainer. Birgit Rupprecht und Marlene Lenk sind immer in der Mannschaft, in der ihre Söhne gerade spielen, als Betreuerinnen tätig. Erstgenannte ist darüber hinaus seit Februar als Jugend-Koordinatorin für die Kleinfeldmannschaften tätig.

Michael Rolzing hat 138 Spiele für den ASV bestritten und ist einer der Aufstiegshelden von 2012, als Nothelfer steht er den Fußballern weiterhin zur Verfügung. Christopher Schraml war 170 Mal für den ASV am Ball und schoss 77 Tore. Bei der Zeltkirwa hilft er mit, heuer als Barchef. Der heute 25-jährige Dominik Schuster musste seine Stiefel mit 25 Jahren schon an den berühmten Nagel hängen, mittlerweile gibt er den Kleinen als Torwarttrainer sein Wissen weiter.

Christian Frank packt bei der Kirwa mit an, im Mittelfeld der ersten Mannschaft ist er ein Vorbild: In 78 Spielen sah er lediglich neun Mal die gelbe Karte und ist laut Sebald „einer der fairsten Spieler der Landesliga“.

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