Absolventen

Zehn Auerbacher am Eschenbacher Gymnasium verabschiedet

19.7.2021, 06:00 Uhr
Die Auerbacher Katharina Hofmann (v.li.), Lea Rupprecht, Daniel Wittmann, Julius Weber, Oliver Fritsch, Oliver Diertl, Jule Ixmann, Christoph Lindner, Manuel Reindl.

Die Auerbacher Katharina Hofmann (v.li.), Lea Rupprecht, Daniel Wittmann, Julius Weber, Oliver Fritsch, Oliver Diertl, Jule Ixmann, Christoph Lindner, Manuel Reindl. © Foto: Brigitte Grüner

15 Absolventen – davon neun weibliche – freuten sich über einen Notendurchschnitt besser als 1,5: Eva Arzberger (aus Kulmain), Leonhard und Sebastian Bauer (beide aus Schlammersdorf), Miguel Blanco Mendi und Laura Brunner (beide Kemnath), Annika Dobmeier und Annika Frank (beide Kastl), Jennifer Goller (Goldkronach), Nele Hassel (Kulmain), Juliane Hey (Trabitz), Yannick Hösl (Oberbibrach), Nikolai König (Schlammersdorf), Emma Krockauer (Immenreuth), Noah Sendtner (Eschenbach) sowie Hanna Wriedt (Kulmain).

Insgesamt gab es fünf Mal die Note 1,0 – und 35 Abiturienten erreichten eine Eins vor dem Komma. Darüber freuten sich auch die Oberstufen-Koordinatoren Kerstin Eckert und Robert Kreuzer.

Die Entlassfeier begann mit einer kurzen Andacht. Elternbeiratsvorsitzende Sabine Schultes überbrachte die Grüße und Glückwünsche des Gremiums. Weitere gut gemeinte Worte richteten der stellvertretende Landrat Albert Nickl, Bürgermeister Marcus Gradl sowie Andreas Wagener, Vorsitzender des Fördervereins "Freunde des Gymnasiums Eschenbach", an die jungen Menschen.

Jeder Jahrgang sei ein Besonderer, meinte Peter Schobert. In diesem Fall handle es sich um den letzten Jahrgang, den er als Schulleiter verabschieden dürfe. Die Abiturienten seien zwar der Corona-Jahrgang, dies sei aber gewiss kein Makel. Im Gegenteil: Wer während der Corona-Pandemie die Abiturprüfungen abgelegt hat, die nicht leichter waren als die vorherigen, sollte dies als Aufwertung betrachten.

"Ihr habt eure Leistungen unter massiv erschwerten Bedingungen erbracht. Das heißt, ihr könnt in einem viel höheren Maße auf euch stolz sein, als vielleicht andere Abiturjahrgänge", so Schobert. Hinzu komme, dass die Jugendlichen gerade durch die Pandemie besondere Schlüsselkompetenzen, wie selbstständiges Arbeiten oder die Zusammenarbeit in Lernteams, erworben hätten.

"Wir sind – auch im übertragenen Sinn – in dieser Schule groß geworden", wandte sich der Schulleiter an die Abiturienten. Diese seien acht Jahre am Gymnasium gewesen; er selbst habe es auf 37,5 Jahre gebracht. "Wir haben uns mit dieser Schule verbunden gefühlt, das Gymnasium Eschenbach war und ist für uns alle ein Stück Heimat", betonte Schobert. Schön wäre es, wenn das Kollegium den einen oder die andere nach dem Studium wieder begrüßen könne. "Deshalb gilt der Applaus nur euch – verbunden mit dem Wunsch und der Hoffnung, dass jeder den für sich richtigen Platz im Leben findet."

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