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Samstag, 20.07.2019

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Ziemlich böse Überraschung beim Bau

Pottenstein: Die Sanierung der Straßen in Haselbrunn fördert marode Leitungen zutage - 05.06.2019 18:18 Uhr

Eigentlich sollte die Seitenstraße in Haselbrunn nur neu asphaltiert werden. Kanal und Wasserleitung sind aber auch völlig marode. © Foto: Thomas Weichert


Im Zuge der Bauausführung stellte sich dann aber zunächst heraus, dass auch noch der vorhandene Oberflächenentwässerungskanal in sehr geringer Tiefenlage vollständig erneuert werden muss, weil die Rohre an vielen Stellen gebrochen sind. "Völlig unerwartet", so Bauhofleiter Klaus Eckert, hat man bei den Grabarbeiten dann auch noch festgestellt, dass die Schieber der Hausanschlüsse der Trinkwasserleitung, die wie die Leitung auch etwa 60 Jahre alt sind, nicht mehr funktionieren.

Folgerichtig musste die komplette Trinkwasserleitung in diesem Straßenstück auch noch erneuert werden. Im Zuge dieser Reparatur musste außerdem eine Nottrinkwasserversorgung für die betroffenen Anlieger aufgebaut werden.

Neuer Unterflurhydrant

Zusätzlich wird auch ein neuer Unterflurhydrant für den Feuerschutz eingebaut. Erhebliche Erschwernisse brachten die im Untergrund zahlreich vorhandenen alten Hausanschlussleitungen sowie die Sicherstellung der Milchabholung durch das Tankfahrzeug aus einem anliegenden landwirtschaftlichen Betrieb. Die Kosten für den Straßenbau und die neue Wasserleitung schätzt Eckert auf circa 52 000 Euro, die nicht im Haushalt der Stadt Pottenstein eingeplant waren.

Die Arbeiten an der Staatsstraße in der Ortsdurchfahrt Haselbrunn sollen voraussichtlich bis Ende Juni fertiggestellt sein. So lange bleibt die Staatsstraße in Richtung Bayreuth und Ahorntal komplett gesperrt. Die Umleitung ist ausgeschildert. 

THOMAS WEICHERT

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