Donnerstag, 12.12.2019

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Zwölf Millionen Euro für Klostersanierung Michelfeld

Bürgermeister Neuß: Höchste Förderung aller Zeiten - Sensationeller Abschluss des Jubiläumsjahres - 16.11.2019 15:46 Uhr

Der Sanierung des Klosters Michelfeld steht nach der Zusage von zwölf Millionen Euro an Bundesmitteln durch MdB Alois Karl (l.) nichts mehr im Wege. Es freuten sich darüber (v.r.) Gesamtleiter Peter Miltenberger, geistlicher Direktor Rainer Remmele und Bürgermeister Joachim Neuß. © Brigitte Grüner


Der Betrag entspricht genau der bisher noch offenen Finanzierungslücke, freute sich auch Pfarrer Rainer Remmele, der Vorsitzende des Stiftungsvorstands. Die außergewöhnlich hohe Bundesunterstützung wurde bei einer 17-stündigen Sitzung des Haushaltsausschusses des Bundestags vereinbart (die NN berichteten).

Von einem „sensationellen Abschluss“ des Jubiläumsjahres sprach Bürgermeister Joachim Neuß. Der Gesamtbetrag von 12,27 Millionen Euro – 270.000 Euro waren bereits seit längerem zugesagt – sei die höchste Förderung, die bislang aus Bundesmitteln nach Auerbach geflossen sei.

Für die seit 15 Jahren geplante Sanierung wird mit Kosten in Höhe von insgesamt 37 Millionen Euro kalkuliert. Die Nutzung des Gebäudekomplexes als Wohnheim für Menschen mit Behinderung und die Aufnahme des Michelfelder Klosters in die „Liste der Denkmäler mit nationaler Bedeutung“ vor gut zwei Jahren waren wichtige Kriterien für die Zusage aus Berlin. 

BRIGITTE GRÜNER

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