Montag, 18.11.2019

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Zwölf Räume nach dem "Lernhaus-Prinzip"

Die Hollfelder Grundschule wird für 7,2 Millionen Euro generalsaniert. Die geplante Maßnahme dauert drei Jahre. - 05.09.2019 23:31 Uhr

Der Hollfelder Schulleiter Johannes Taubmann bei einem Rundgang durch das Grundschulgebäude. Im nächsten Jahr soll die dreijährige Sanierung starten. © Foto: Gerhard Leikam


Das bestehende Bürogebäude wird abgerissen und der Eingangsbereich neu gestaltet. Mit dem Umbau wird eine Dreizügigkeit erreicht. Zwölf moderne Klassenräume werden geschaffen. In der Schule wird auch die Nachmittagsbetreuung und der Hort untergebracht. Hier soll der Mehrzweckraum für beide Einrichtungen gemeinsam genutzt werden.

Mehr Nutzfläche

Durch die Baumaßnahme wird die Grundschule um 880 Quadratmeter Nutzfläche erweitert. Als Bauzeit sind die Jahre 2020 bis 2023 vorgesehen. Der Umbau erfolgt in zwei Bauabschnitten. Somit müssen immer sechs Klassen während der Bauzeit in Containern untergebracht werden. Laut Bürgermeisterin Karin Barwisch rechnet man mit einer Bezuschussung von 70 bis 75 Prozent.

Stadtrat Hartmut Stern monierte die Doppelnutzung von Hort und Nachmittagsbetreuung in einem Mehrzweckraum. Für ihn ist unvorstellbar, dass das Personal für Hort und Nachmittagsbetreuung mehrmals im Jahr für Veranstaltungen der Schule den Mehrzweckraum räumen müssen.

Der Bedarf an Hortplätzen und Nachmittagsbetreuung hat in den letzten Jahren enorm zugenommen. Stern nannte die Doppelnutzung in einem Mehrzweckraum unvorstellbar. Die Nachmittagsbetreuung habe in der Grundschule in eigenen Räumen zu erfolgen.

gel

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