Im Dezember geht es los

Pfarrei Herz-Jesu in Pegnitz bietet Jugendtreff für alle Konfessionen

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Kerstin Goetzke

Nordbayerische Nachrichten Pegnitz/Auerbach

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30.11.2022, 11:32 Uhr
Als ehemaliger Diözesanjugendseelsorger steht der neue Pegnitzer Pfarrer Norbert Förster - hier mit Daniela Stöcker-Dollinger - Jugendthemen seit jeher aufgeschlossen gegenüber. 

© Foto: Regina Schrembs Als ehemaliger Diözesanjugendseelsorger steht der neue Pegnitzer Pfarrer Norbert Förster - hier mit Daniela Stöcker-Dollinger - Jugendthemen seit jeher aufgeschlossen gegenüber. 

Los geht es bereits am Donnerstag, 1. Dezember, mit dem Jugendtreff. Von 19 bis 21 Uhr können Jugendliche in den gleichnamigen Räumen im Pfarrhaus Kicker oder Billard spielen, Musik hören und auf den Sofas abhängen, berichtet Melanie Zink stellvertretend für die Pfarrei. An diesem Donnerstag sollen außerdem Plätzchen gebacken werden.

Bis vor etwa acht Jahren gab es schon einmal einen Jugendtreff, dann folgte bei den Leitungen aber ein Umbruch. „Jetzt wollen wir wieder durchstarten. Unserem neuen Pfarrer Norbert Förster ist das ein großes Anliegen“, sagt die Pastoralreferentin. Deshalb kümmert er sich mit Bildungsreferentin Daniela Stöcker-Dollinger um die Organisation des Angebots, das es immer am ersten Donnerstag im Monat geben soll.

„sam“ für Kinder im Grundschulalter

Gleich am nächsten Tag, Freitag, 2. Dezember, geht es mit der nächsten neuen Gruppe weiter: „sam“ soll Kinder im Grundschulalter ansprechen. Das Akronym steht für „stark, achtsam, mutig“. Von 16.30 bis 18 Uhr soll es alle zwei Wochen um Geschichten von Figuren aus der Bibel oder Heiligen gehen, die stark, achtsam und mutig waren. „Die Kinder können an Hand der Erzählungen lernen, wie sie selbst so handeln können“, erklärt Zink. Generell sei auch diese Gruppe für alle Konfessionen und Religionen offen, die Geschichten werden aber christliche Inhalte haben. „Wir möchten keine Grenzen setzen und freuen uns über jeden Besucher.“

Neben den Erzählungen soll es auch Spiele geben und es wird gebastelt, berichtet Zink, die die Gruppe mit Nicole Stieg und Alfred Sack leiten wird.

Das dritte Format soll sich an die Kleinen richten: Ein offener Spieletreff. Diesen gab es im März schon einmal, er soll sich aber etablieren und zwei- bis dreimal pro Jahr stattfinden. Entstanden ist die Idee dazu über eine Facebook-Gruppe während der Corona-Zeit: „Eine Mutter hatte gefragt, ob sich andere Mamas mit ihren Kindern für Unternehmungen treffen wollen. Ich habe dann Kontakt mit ihr aufgenommen“, erinnert sich Melanie Zink, die selbst zwei Kinder hat. Die Corona-Auflagen seien zu der Zeit „wirr“gewesen und Treffen mit Kinder seien in eine Grauzone gefallen. So kam es zum ersten Treffen im Pfarrsaal. Etwa 20 Kinder seien gekommen. „Alle waren so begeistert, dass sie gleich in der Folgewoche wieder kommen wollten“, erzählt die Pastoralreferentin.

Wegen Terminüberschneidungen und der Belegung des Pfarrsaals - zuletzt wegen der Vorbereitungen für den Christkindlesmarkt - habe es etwas gedauert, nun steht aber ein neuer Termin fest: Am Montag, 26. Januar, findet das nächste Treffen von 15 bis 16.30 Uhr statt. Es ist für Kinder von ein bis fünf Jahren und Geschwister gedacht und jeder kann Bälle, Fahrzeuge und Spielsachen mitbringen.

Zinks Wunsch wäre, wenn es ein Team gebe, das ihr zur Hand geht: „Das würde mich bei den Vorbereitungen entlasten“, sagt sie.