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Rätselhafte Wappen der Region: Testen Sie Ihr Wissen im Quiz!

Wappenquiz, Runde eins, für Experten: Abwegiges, Naheliegendes, Vielsagendes - 11.08.2019 06:00 Uhr

Welt der fränkischen Wappen: Quizrunde Nr. 1

Einiges Skurriles versammelt sich unter den Wappen der Gemeinden und Städte in der Region. Testen Sie hier, wie gut Sie sich in der Welt der Wappen auskennen.

Frage 1/10:

Welche Kommune versteckt sich hinter diesem Wappen?

Mein Freund der Baum ziert viele Wappen in Franken. Dentlein am Forst (Landkreis Ansbach) ist als eine Siedlung in oder bei Tannenbeständen entstanden - und das spiegelt sich auch im Gemeindewappen wider. Bis heute liegt ein großes Waldgebiet um den Ort in Westmittelfranken. Die Wappen von Burgthann und Feuchtwangen sind sehr ähnlich, zeigen aber jeweils nur einen Baum.

Frage 2/10:

Welche Kommune versteckt sich hinter diesem Wappen?

Das Wappen von Markt Nordheim (Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim) zeigt nicht den US-Präsidenten Donald Trump, der heiße Luft ausstößt, oder einen Markt Nordheimer, der den dort angebauten Wein nicht verträgt und im Strahl kotzt. Vielmehr stellt die rechte Bildhälfte den Nordwind dar. Die Streifen links erinnern an die historische Zugehörigkeit Nordheims zur Herrschaft Scheinfeld.

Frage 3/10:

Welche Kommune versteckt sich hinter diesem Wappen?

Das Wappen von Wendelstein (Landkreis Roth) zeigt einen Quaderstein, der von einem Steinhauer gewendet wird. Rund um Wendelstein wurde jede Menge Sandstein abgebaut. Der Ortsname bedeutet eigentlich "Burg an einem Wendelstein".

Frage 4/10:

Welche Kommune versteckt sich hinter diesem Wappen?

Dieses Wappen kennt wohl fast jeder in Franken. Das Wappen der Stadt Nürnberg zeigt die Vergangenheit als Reichsstadt mit dem Reichsadler und den Streifen in den Farben des Reichs. Das Nürnberger Stadtwappen taucht auch ein den Wappen von Altdorf und Gräfenberg auf. Dort waren Pflegämter der Reichsstadt Nürnberg angesiedelt.

Frage 5/10:

Welche Kommune versteckt sich hinter diesem Wappen?

Pyrbaum (Landkreis Neumarkt) hat einen Birnbaum mit goldenen Früchten im Wappen – obwohl es dort früher gar keine Birnbäume gab. Die Böden waren zu sandig. Stattdessen wuchsen Kiefern bis zum Horizont. Weil der Römer aber „pini“ zur Kiefer sagte und „piri“ zur Birne, kam es 1527 zu einer Verwechslung, als Pyrbaum bei Kaiser Karl V. ein Wappen beantragte. Man kann sich die Freude der Bürger vorstellen, als der Gesandte mit einem Birnbaum-Wappen aus Speyer zurückkam. Heute leben die Pyrbaumer aber gut mit ihrem Wappen.

Frage 6/10:

Welche Kommune versteckt sich hinter diesem Wappen?

Die Stadt Ansbach hieß früher Onoldisbach, Onolsbach oder Onsbach. Der Bach hat sich aus dem Wappen der Herren von Dornberg entwickelt, die einen Schräglinksbalken in ihrem Wappen führten. Wer hier auf Forchheim getippt hat, liegt zumindest nicht völlig falsch: Das Forchheimer Wappen zeigt auch Fische, zwei Forellen nämlich. Man dachte, dass der Name von "Forchen" (Forellen) abgeleitet wurde. Tatsächlich kommt er aber von dem althochdeutschen "foraha", was "Siedlung an einem Föhrenwald" bedeutet.

Frage 7/10:

Welche Kommune versteckt sich hinter diesem Wappen?

Das Fürther Kleeblatt ist weithin bekannt, schließlich führt es auch die Spielvereinigung Greuther Fürth im Wappen. Obwohl es nur dreiblättrig ist, schätzen sich die Fürther glücklich, in dieser Stadt zu leben. Warum das Kleeblatt die Stadt Fürth symbolisiert, ist nicht ganz klar. Wahrscheinlich stammt es aus dem Siegel des Amtmanns Hornung der Bamberger Dompropstei und steht für die Dreieinigkeit Gottes.

Frage 8/10:

Welche Kommune versteckt sich hinter diesem Wappen?

Das Wappen des Marktes Feucht erinnert an das Zeidlerwesen, das in dem Ort eine lange Tradition hat (wie auch in dem nahe gelegenen Schwaig, das Bienen im Wappen hat). Feucht liegt im einstigen Reichsforst und wurde zum Gerichtsort der im Wald tätigen Zeidler, denen die Waldbienennutzung gestattet. Sie mussten dafür dem Kaiser Armbrustschützen stellen und Naturalabgaben in Form von Honig leisten. Der Honig war auch eine wichtige Zutat für die Nürnberger Lebkuchen.

Frage 9/10:

Welche Kommune versteckt sich hinter diesem Wappen?

Ein Saustall ist Ebermannstadt (Landkreis Forchheim) natürlich nicht, der Eber ist aber schon im ersten Wappen aus dem 14. Jahrhundert enthalten. Auch der Schlüssel stammt aus dieser Zeit und stammt aus dem Wappen der Schlüsselberger. Unter Konrad von Schlüsselberg erhob Kaiser Ludwig der Bayer Ebermannstadt 1323 zur Stadt. Das gekrönte Haupt ist ein Hinweis auf den Verleiher der Stadtrechte.

Frage 10/10:

Welche Kommune versteckt sich hinter diesem Wappen?

Das Wappen der Stadt Dinkelsbühl zeigt drei Dinkelähren auf einem Dreiberg. Das Getreide bedeutet aber nicht, dass dort besonders viel Dinkel angebaut wrude. Die Herkunft des Namens ist nicht mehr bekannt. Er stammt wohl von einem Personennamen oder leitet sich von einer Gerichtsstätte (Ding) her.

Lust auf ein weiteres Wappen-Quiz?

Dann hier entlang!

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