Falscher Alarm

Jugendlicher mit angeblicher Schusswaffe: Großeinsatz am Regensburger Hauptbahnhof

10.9.2022, 13:08 Uhr
Der Jugendliche muss nun mit einer Anzeige nach dem Waffengesetz rechnen.

© NN-Archiv Der Jugendliche muss nun mit einer Anzeige nach dem Waffengesetz rechnen.

Mehrere Passanten alarmierten am Freitag gegen 18.45 Uhr die Polizei: Im Fürst-Anselm-Park sei ein Jugendlicher mit Schusswaffe, der Passanten bedrohe, wie die Polizeiinspektion Regensburg Süd mitteilte. Mehrere Polizeistreifen begannen sofort mit Hochdruck die Fahndung.

In der Albertstraße stieß eine Streife dann auf eine größere Gruppe. Sofort wurde die Schusswaffe in einen angrenzenden Busch geworfen. Allerdings stellte sie sich rasch als Spielzeugwaffe heraus. Der 15-jährige Besitzer der Waffe muss nun aber dennoch mit einer Strafanzeige rechnen. Außerdem wurden bei der Kontrolle der Gruppe bei einer anderen Person Betäubungsmittel sichergestellt.

Da die Waffe des Jugendlichen aus größerer Entfernung täuschend echt ausgesehen hatte, gilt sie als sogenannte "Anscheinswaffe". Wer mit einer solchen Waffe unterwegs ist, provoziert gefährliche Situationen, weil die Anscheinswaffe nicht von echten Waffen zu unterscheiden ist. Bei einem solchen Fall geht die Polizei dann davon aus, dass es sich um eine echte Schusswaffe handelt. Dementsprechend droht dem Jugendlichen jetzt eine Anzeige nach dem Waffengesetz.


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