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Donnerstag, 27.06.2019

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Allersberger Kreisel: Zweite Baustellenampel sorgte für Unmut

Auf 150 Meter war die Fahrbahn halbseitig gesperrt, was den Stau vergrößerte - 22.05.2019 11:45 Uhr

Am Dienstagabend war die zusätzliche Baustellenampel zwischen Roth und Allersberg schon wieder außer Betrieb und beide Fahrbahnen standen wieder zur Verfügung. Der Rückstau vor dem Allersberger Kreisel zieht sich in den Stoßzeiten mitunter kilometerweit hin. © Martin Regner


Wie Karl Betz vom Staatlichen Bauamt erklärte, hatte sich über den Winter der Erdkörper unter der Fahrbahn der Staatstraße abgesenkt, der den Asphalt trägt. Deswegen musste jetzt als "erste Notmaßnahme" die Fahrbahn abgefräst und repariert werden. Die Staatsstraße zwischen dem Allersberger Kreisel und Roth wurde auf etwa 150 Meter halbseitig gesperrt, den Verkehr regelte eine Baustellenampel. 

Das allerdings verschlimmerte das Chaos im Stau vor dem Allersberger Kreisel: Wie berichtet steht dort schon seit geraumer Zeit eine Ampelanlage zur Verkehrsregelung zwischen dem Kreisverkehr und Allersberg, so lange an der Autobahnbrücke der A9 gebaut wird. Pendler berichten, dass die Wartezeiten dort morgens und abends bis zu 50 Minuten betragen.

Bauamt wollte nicht abwarten

Die Arbeiten an der Autobahnbrücke werden sich voraussichtlich noch bis Oktober hinziehen. Bis diese abgeschlossen sind und sich die Verkehrslage zwischen Roth und Allersberg entspannt, wollte das für die Staatsstraße 2237 zuständige Straßenbauamt mit seinen Reparaturarbeiten aber nicht warten: "Je länger ich warte, desto größer werden die Schäden", sagte Betz.  

Im Laufe des Mittwochs werden die Arbeiten abgeschlossen. Die Ampel an der Staatsstraße ist seit Dienstagnachmittag bereits außer Betrieb (siehe Bild), so dass jetzt wieder beide Fahrbahnen zur Verfügung stehen. 

Besserung in Sicht

Auch bei der anderen Ampel ist Besserung in Sicht. Die Autobahndirektion teilte auf Nachfrage mit, dass sich bei der Ampel an der Autobahnbrücke bald etwas tun wird: "Die Situation ist auch aus unserer Sicht nicht zufriedenstellend. Wir optimieren aktuell die Lichtsignalanlage. In den nächsten Tagen sollte sich hier eine Besserung einstellen." Bis dahin lautet die Empfehlung der Autobahndirektion, "den Bereich großräumig zu umfahren", beispielsweise über die Anschlussstelle Hilpoltstein.

Dieser Artikel wurde am 22. Mai 2019 um 11:45 Uhr aktualisiert.  

Martin Regner

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