Mittwoch, 20.01.2021

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Ansturm auf FFP 2-Masken: Apotheken sind gerüstet

Genügend Masken vorhanden - Coupons für Senioren fehlen noch - 14.01.2021 14:31 Uhr

Ab Montag sind FFP 2-Masken sowohl in Bussen und Bahnen des ÖPNV als auch beim Einkaufen Pflicht. Die Masken werden zurzeit sehr stark nachgefragt.

13.01.2021 © Foto: Imago/Eibner


So zum Beispiel auch in der Fürstenhof-Apotheke in Hilpoltstein. Am Dienstagsnachmittag seien nach der Bekanntgabe, dass FFP 2-Masken künftig beim Einkauf sowie beim Bahn- und Busfahren Pflicht sind, "sehr, sehr schnell viele Leute gekommen", erklärte Apotheker Maximilian Tratz.

In absehbarer Zeit werden dann noch die Personen aus Risikogruppen dazukommen und die ihnen zustehenden Masken zum Unkostenpreis von zwei Euro abholen. Viele würden allerdings noch auf ihre Bezugsscheine warten, weil die Krankenkassen mit der Versendung der Unterlagen kaum nachkommen würden. Unabhängig davon geht Tratz davon aus, dass man jedem Ansturm auf FFP 2-Masken gewachsen sei. "Ich habe gestern nochmal welche bestellt."

Ähnlich ist es um die Stadt-Apotheke in Heideck bestellt, die ebenfalls Maximilian Tratz gehört. "Fast jeder fragt nach FFP 2-Masken", erklärt Apothekenhelferin Simone Schwarz. "Aber wir haben 2000 Stück auf Lager. Das müsste fürs Erste reichen."

Coupons für Senioren

Konrad Sandrock, Apotheker in der Engel-Apotheke Thalmässing: "Seit gestern ist die Nachfrage da. Wir sind noch gut bevorratet, auch weil wir uns darauf vorbereitet haben, dass die Krankenkassen jetzt die Coupons für die Senioren verschicken. Bei uns ist allerdings noch keiner eingelöst worden."

Jürgen Paur, Inhaber der Hirsch- und der Marien-Apotheke in Allersberg: "Wir haben vorgesorgt, momentan sind wir gut bestückt. Es sind auch viele Masken auf dem Markt und wir bekommen laufend Angebote rein. Seit gestern hat die Nachfrage natürlich angezogen. Da die Kassen seit Anfang Januar die Berechtigungsscheine verschicken, rechnen wir damit, dass nach und nach die Senioren ihre kostenlosen Masken abholen. Bisher waren es nicht viele."

Rebecca Zimmermann, Pharmazeutisch-kaufmännische Angestellte in der St. Antonius-Apotheke Rednitzhembach, machte ähnliche Erfahrungen wie ihre Kolleginnen und Kollegen in anderen Landkreis-Apotheken "Es wurde beschlossen – und schon haben sie uns die Bude eingerannt. Unser Vorrat ist gut, wir haben die Kapazität, viel zu lagern, und die nächsten Liefertermine stehen schon fest. Einen Kunden mit Gutschein hatten wir genau einen einzigen."

pg/hr

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