Hundeschwimmen in Thalmässing

Badetag für Vierbeiner: Nasse und glückliche Hunde im Freibad

20.9.2021, 15:24 Uhr
Schon eine halbe Stunde, bevor das Freibad heuer zum letzten Mal seine Tore öffnete, wartete schon eine lange „Schlange“ an Hundebesitzern auf Einlass.
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Schon eine halbe Stunde, bevor das Freibad heuer zum letzten Mal seine Tore öffnete, wartete schon eine lange „Schlange“ an Hundebesitzern auf Einlass. © Tobias Tschapka, NN

Nach coronagerechter Registrierung ging es los, und die Hunde konnten es kaum erwarten, sich unter einem tiefblauen Himmel in das ebensolche Wasser zu stürzen - mit sichtlicher Begeisterung. Neben dem ständigen Platschen hört man vergnügtes Jaulen und Bellen.
 
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Nach coronagerechter Registrierung ging es los, und die Hunde konnten es kaum erwarten, sich unter einem tiefblauen Himmel in das ebensolche Wasser zu stürzen - mit sichtlicher Begeisterung. Neben dem ständigen Platschen hört man vergnügtes Jaulen und Bellen.
  © Tobias Tschapka, NN

„Inzwischen hat sich der Chlorgehalt so weit gesenkt, dass die empfindlichen Hundeaugen kein Problem mehr damit haben“, erklärt Julian Karch von der Marktgemeinde. Er war froh, dass die Hundeschule Somann aus Ruppmansburg auch diesmal wieder die Oberaufsicht über die Hunde übernommen hatte. „Ohne die könnten wir dieses Angebot gar nicht machen“, so Karch.
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„Inzwischen hat sich der Chlorgehalt so weit gesenkt, dass die empfindlichen Hundeaugen kein Problem mehr damit haben“, erklärt Julian Karch von der Marktgemeinde. Er war froh, dass die Hundeschule Somann aus Ruppmansburg auch diesmal wieder die Oberaufsicht über die Hunde übernommen hatte. „Ohne die könnten wir dieses Angebot gar nicht machen“, so Karch. © Tobias Tschapka, NN

Ein Ratschlag der Profis sei zum Beispiel gewesen, den Hunden gleich zu Beginn die Leinen abzunehmen, dann würden sie sich viel besser vertragen. Und in der Tat - obwohl sich die meisten nicht kennen dürften, herrschte eine friedliche, aber ausgelassene Stimmung unter den Hunden. 
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Ein Ratschlag der Profis sei zum Beispiel gewesen, den Hunden gleich zu Beginn die Leinen abzunehmen, dann würden sie sich viel besser vertragen. Und in der Tat - obwohl sich die meisten nicht kennen dürften, herrschte eine friedliche, aber ausgelassene Stimmung unter den Hunden.  © Tobias Tschapka, NN

Zum Beispiel auch bei „Luna“, deren Herrchen Fränk Schiller aus München angereist war. „Nicht extra wegen dem Hundebadetag“, so Schiller, „meine Mutter lebt in Schwimbach, bei der bin ich gerade auf Besuch. Aber ich wollte schon seit Jahren zum Hundebadetag kommen, habe es aber bisher noch nicht geschafft“.
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Zum Beispiel auch bei „Luna“, deren Herrchen Fränk Schiller aus München angereist war. „Nicht extra wegen dem Hundebadetag“, so Schiller, „meine Mutter lebt in Schwimbach, bei der bin ich gerade auf Besuch. Aber ich wollte schon seit Jahren zum Hundebadetag kommen, habe es aber bisher noch nicht geschafft“. © Tobias Tschapka, NN

Normalerweise geht er mit „Luna“ an die Isar zum Baden, wo sie am liebsten Steine apportiert. „Das macht sie wirklich prima, ich sollte sie auf Gold abrichten“, lacht Schiller.
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Normalerweise geht er mit „Luna“ an die Isar zum Baden, wo sie am liebsten Steine apportiert. „Das macht sie wirklich prima, ich sollte sie auf Gold abrichten“, lacht Schiller. © Tobias Tschapka, NN

Aber auch im Pool fühlt sich Luna wohl, wenngleich sie hier ein bisschen zurückhaltender ist. „Vermutlich wegen der vielen anderen Hunde“, glaubt er.
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Aber auch im Pool fühlt sich Luna wohl, wenngleich sie hier ein bisschen zurückhaltender ist. „Vermutlich wegen der vielen anderen Hunde“, glaubt er. © Tobias Tschapka, NN

Während „Luna“ sich als echte „Wasserratte“ herausstellt, ist „Balu“ sichtlich weniger begeistert. Seine Besitzerin Patricia Schermer gibt sich alle Mühe, den neun Monate alten Welpen für das kühle Nass zu begeistern, und steigt dafür auch selber ins Wasser. „Balu“ aber schaut genervt und zittert wie Espenlaub.
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Während „Luna“ sich als echte „Wasserratte“ herausstellt, ist „Balu“ sichtlich weniger begeistert. Seine Besitzerin Patricia Schermer gibt sich alle Mühe, den neun Monate alten Welpen für das kühle Nass zu begeistern, und steigt dafür auch selber ins Wasser. „Balu“ aber schaut genervt und zittert wie Espenlaub. © Tobias Tschapka, NN

Auch das Spielzeug, das ihm sein Frauchen vor die Nase hält, lässt ihn kalt. „Den Hundepool zu Hause mag er auch nicht so gerne, aber es wird Zeit, dass er sich an Wasser gewöhnt“, findet Schermer. „Vielleicht kann ich ihn hier ja ein paar positive Erlebnisse mit Wasser bereiten“.
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Auch das Spielzeug, das ihm sein Frauchen vor die Nase hält, lässt ihn kalt. „Den Hundepool zu Hause mag er auch nicht so gerne, aber es wird Zeit, dass er sich an Wasser gewöhnt“, findet Schermer. „Vielleicht kann ich ihn hier ja ein paar positive Erlebnisse mit Wasser bereiten“. © Tobias Tschapka, NN

Das versucht auch die zehnjährige Johanna aus Eyölden mit ihrem Hund. Bis zur Hüfte steht das Mädchen im Wasser, und versucht „Emmy“ zu animieren, vom Beckenrand zu springen.
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Das versucht auch die zehnjährige Johanna aus Eyölden mit ihrem Hund. Bis zur Hüfte steht das Mädchen im Wasser, und versucht „Emmy“ zu animieren, vom Beckenrand zu springen. © Tobias Tschapka, NN

Irgendwann klappt das auch, aber Begeisterung schaut anders aus. Daher schleppte Johanna schließlich ihr Haustier durch den Pool, was dem dann schon besser gefiel.
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Irgendwann klappt das auch, aber Begeisterung schaut anders aus. Daher schleppte Johanna schließlich ihr Haustier durch den Pool, was dem dann schon besser gefiel. © Tobias Tschapka, NN

Aber diese Hunde waren dann doch eher die Ausnahme. Die meisten sprangen ohne zu überlegen in die Fluten, balgten sich mit ihren Artgenossen, kletterten wieder heraus und schüttelten genüsslich das Fell, ohne Rücksicht auf die laut kreischenden Zweibeiner in ihrer Nähe zu nehmen.
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Aber diese Hunde waren dann doch eher die Ausnahme. Die meisten sprangen ohne zu überlegen in die Fluten, balgten sich mit ihren Artgenossen, kletterten wieder heraus und schüttelten genüsslich das Fell, ohne Rücksicht auf die laut kreischenden Zweibeiner in ihrer Nähe zu nehmen. © Tobias Tschapka, NN

Im Wasser schwamm jede Menge Spielzeug, dass die Herrchen und Frauchen hineingeworfen hatten, und nicht selten schwammen die Hunde um die Wette, um es als erster zu schnappen.
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Im Wasser schwamm jede Menge Spielzeug, dass die Herrchen und Frauchen hineingeworfen hatten, und nicht selten schwammen die Hunde um die Wette, um es als erster zu schnappen. © Tobias Tschapka, NN

Beobachtet wurde das wilde Treiben auch von den Mitgliedern der Thalmässinger Wasserwacht, die das ganze Jahr über die Aufsicht über die (menschlichen) Badegäste haben. Heute hatten sie nicht viel zu tun. „Das einzige, was wir heute machen, ist Hunde streicheln“, freute sich Anika Zentgraf, die diesen Tag als „einen der schönsten Tage der Jahres“ bezeichnete.
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Beobachtet wurde das wilde Treiben auch von den Mitgliedern der Thalmässinger Wasserwacht, die das ganze Jahr über die Aufsicht über die (menschlichen) Badegäste haben. Heute hatten sie nicht viel zu tun. „Das einzige, was wir heute machen, ist Hunde streicheln“, freute sich Anika Zentgraf, die diesen Tag als „einen der schönsten Tage der Jahres“ bezeichnete. © Tobias Tschapka, NN

Wenn die Hunde sprechen könnten, würden sie dem wohl beipflichten. Bis 15 Uhr hatten diese die Gelegenheit, den sonnigen Spätsommertag am und im Pool zu genießen. 
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Wenn die Hunde sprechen könnten, würden sie dem wohl beipflichten. Bis 15 Uhr hatten diese die Gelegenheit, den sonnigen Spätsommertag am und im Pool zu genießen.  © Tobias Tschapka, NN

Insgesamt tummelten sich bei dieser Hundeparty 94 kleine und große Vierbeiner im Becken, mehr als im vergangenen Jahr.  Anfang der vorletzten Septemberwoche hat im Thalmässinger Freibad nun das „Einwintern“ begonnen...
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Insgesamt tummelten sich bei dieser Hundeparty 94 kleine und große Vierbeiner im Becken, mehr als im vergangenen Jahr.  Anfang der vorletzten Septemberwoche hat im Thalmässinger Freibad nun das „Einwintern“ begonnen... © Tobias Tschapka, NN