Samstag, 14.12.2019

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Bauarbeiten auf A9: Brückensanierungen schreiten voran

Erster Bauabschnitt zwischen Nürnberg/Fürth und Anschlussstelle Hilpoltstein beendet - 30.09.2019 17:38 Uhr

Mitarbeiter der „Brückerprüfung“ führten auf der A9 zwischen Nürnberg/Fürth und Hilpoltstein letzte Maßnahmen durch. Seit Montagabend ist die Fahrbahn wieder freigegeben. © Foto: Micha Schneider


Die allerletzten Bauarbeiter sind am Montagnachmittag noch auf der Strecke. Bei Altenfelden in der Nähe des S-Bahnhof Allersberg fühtren Mitarbeiter auf der A9 die sogenannte Brückenprüfung durch, mit ihren Gerätschaften liefen sie die Brücke ab.

Am Montag um 20 Uhr war dann die Fahrt mit der Polizei geplant, der Verkehr im ersten Bauabschnitt zwischen dem Autobahndreieck Nürnberg/Fürth und der Anschlussstelle Hilpoltstein ist dann wieder freigegeben.

"Wir sind vier Wochen früher fertig als geplant", sagt Tobias Bäumler, der Dienststellenleiter der Dienststelle Fürth und ergänzt: "Das ist bei einer solch langen Bauphase keine Selbstverständlichkeit." Der zweite Bauabschnitt wird dann im März 2020 beginnen und soll wiederum im Oktober beendet sein.

Seit März 2019 laufen die Bauarbeiten für die Erneuerung von acht Brückenbauwerken auf einer Länge von 4,4 Kilometern. Die Bauwerke weisen erhebliche bauliche und statische Mängel auf. Eine Sanierung ist auf Grund der Schadensbilder und der Tragfähigkeitsdefizite nicht möglich. "Die Brücken sind teilweise fast 100 Jahre alt", sagt Bäumler. Im Herbst 2018 wurden die Fahrbahnen provisorisch verbreitert, neue Mittelstreifenüberfahrten erstellt, Schutzplanken ertüchtigt und ein provisorische Einfädelungsstreifen an der AS Allersberg in Richtung München errichtet, heißt es in einer Pressemitteilung.

Rund 55 Millionen Gesamtkosten

Nach dem Bau eines provisorischen Einfädelungssteifens an der AS Allerersberg in Richtung Nürnberg und der Umlegung des Autobahnverkehrs auf die Richtungsfahrbahn München mussten seit Mai 2019 alle Teilbauwerke der Richtungsfahrbahn Nürnberg erneuert werden. Bei Altenfelden wurden parallel die vorhandenen Lärmschutzanlagen saniert. Ab April 2020 läuft der Verkehr auf der fertig gestellten Fahrbahn Richtung Nürnberg, dann müssen die Teilbauwerke in Richtung München erneuert werden.

Die Kosten betragen ca. 55 Millionen Euro und werden im Rahmen des Sonderprogramms für Brückensanierung vom Bund getragen.

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