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Brauchtumszug lockte Markus Söder nach Hilpoltstein

Bayerischer Ministerpräsident verfolgte gestern den Aufmarsch der Kostümierten auf dem Marktplatz — Lästiges Schneetreiben - 03.02.2019 17:08 Uhr

Und die Musi spielt dazu. Beim Brauchtumszug in der Hilpoltsteiner Altstadt ging es hoch her. Selbst ein Brautpaar war dabei.

03.02.2019


Umso stolzer war das Ehepaar über die Anwesenheit des Nürnbergers Markus Söder, der mit Lederjacke und Hut den widrigen Bedingungen trotzte. Als Söder den Startschuss für den Umzug im Beisein des Landtagsabgeordneten Volker Bauer aus Kammerstein, der stellvertretenden Landrätin Edeltraud Stadler und dem Hilpoltsteiner Bürgermeister Markus Mahl gab, betonte dieser noch, wie froh er sei, hier zu sein: "München ist zwar nicht weit weg, aber mein Herz ist hier in Franken", betonte Söder. Kein Wunder, schließlich würden hier die "lustigsten, weltoffensten und emphatischsten Menschen von ganz Bayern" zu Hause sein.

Hobbala, lass mein Glühwein in Ruh. Kein Benehmen hatte dieser „Lümmel“, der einer Zuschauerin einfach das wärmende Getränk wegbecherte. Und die scheint das auch noch zu amüsieren.

03.02.2019


Am Stadtweiher war Ausgangspunkt für den Brauchtumszug und nachdem die Hilpoltsteiner Flecklasmänner samt "Löll" in der Zwingerstraße noch ein Gruppenbild mit dem bayerischen Landesvater gemacht hatten, ging es weiter Richtung Marktplatz.

Katrin Schade, Vorsitzende des Vereins Hilpoltsteiner Flecklasmänner, begrüßte im Schneetreiben den bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder. Daneben beobachtet MdL Volker Bauer das Geschehen.

03.02.2019 © Fotos: Tobias Tschapka


Dort trat der Zug schließlich mit einem Riesengetöse ein und wurde auch schon sehnsüchtig erwartet. Waren es im vergangenen Jahr gerade einmal zwei Musikgruppen, so wurde der Brauchtumszug dieses Mal von gleich fünf Guggenmusik-Formationen lautstark begleitet. Da wurde getrommelt, gepfiffen, getanzt und geschrien.

Wer in den ersten Reihen stand, hatte die Gelegenheit, die zum Teil sehr schaurig maskierten Gestalten in ihren authentischen Kostümen aus nächster Nähe zu sehen. Und nur allzu gerne nahm diese direkte Tuchfühlung mit dem Publikum auf und "entführten" kurzzeitig sogar so manches Kind – ließen diese aber auch schnell wieder frei.

tts

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