Ursache noch unklar

Büchenbach-Tennenlohe: Feuer im Dachstuhl

9.7.2021, 14:48 Uhr
Die Feuerwehr löschte den Dachstuhlbrand im Büchenbacher Ortsteil Tennenlohe (Landkreis Roth).

Die Feuerwehr löschte den Dachstuhlbrand im Büchenbacher Ortsteil Tennenlohe (Landkreis Roth). © NEWS5 / Fechner, NEWS5

Der Brand brach am Freitagnachmittag in einer Kfz-Werkstatt im Büchenbacher Gemeindeteil Tennenlohe (Landkreis Roth) aus und sorgte für einen Großeinsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei. Kurz nach 13 Uhr erhielt die Polizeieinsatzzentrale die Mitteilung.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte brannte die Halle bereits lichterloh. Die Flammen drohten auf ein angrenzendes Mehrfamilienhaus überzugreifen. Zwei Personen, die sich in dem Gebäude befanden, konnten sich selbstständig in Sicherheit bringen. Sie blieben unverletzt.

Von der Drehleiter aus nahm die Rednitzhembacher Feuerwehr den Dachstuhlbrand ins Visier.
 

Von der Drehleiter aus nahm die Rednitzhembacher Feuerwehr den Dachstuhlbrand ins Visier.   © Freiwillige Feuerwehr Rednitzhembach, NN

Sofort begannen die Einsatzkräfte mit dem Löschen. In der Halle befanden sich zahlreiche Fahrzeuge, die teilweise noch ins Freie gebracht werden konnten. Einige Autos sowie das Inventar wurden jedoch durch die Flammen vollständig zerstört.

Erst nach mehrstündigen Löscharbeiten hatte die Feuerwehr die Flammen unter Kontrolle. Ein Übergreifen auf das angrenzende Wohnhaus konnte sie verhindern. Beteiligt waren rund 100 Einsatzkräfte des Rettungsdienstes, der Freiwilligen Feuerwehren aus Schwabach, Roth, Büchenbach und weiteren Landkreis-Gemeinden sowie der Polizeiinspektion Roth.

Der Schaden an der Firmenhalle geht in die Hunderttausende Euro.

Der Schaden an der Firmenhalle geht in die Hunderttausende Euro. © Freiwillige Feuerwehr Rednitzhembach, NN

Um das verunreinigte Löschwasser aufzufangen und zu reinigen, arbeiteten die Brandschützer unter der Anleitung des
Wasserwirtschaftsamtes mit einer Kanalreinigungsfirma zusammen. Brandermittler der Kriminalpolizei Schwabach übernahmen die ersten Ermittlungen zur noch unbekannten Brandursache. Der Sachschaden wird auf mehrere 100.000 Euro geschätzt.

Die Staatsstraße 2224 war für die Dauer der Lösch- und Sicherungsmaßnahmen komplett gesperrt.


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