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Bundestagswahl: SPD setzt Jan Plobner auf Platz zwei

SPD Mittelfranken hat die Reihung ihrer Kandidaten beschlossen - 03.03.2021 14:40 Uhr

Die Spitzenvertreterinnen und -vertreter der SPD in den Landkreisen Roth und Nürnberger Land, Marcel Schneider (links) und Martina Baumann (rechts) rahmen die Nominierten Tobias Grämmer und Jan Plobner ein.

03.03.2021 © Foto: Wolfgang Schmid


"Die Bundestagswahl wird entscheiden, wie wir die Folgen der aktuellen Pandemie bewältigen", so Carsten Träger, der Vorsitzende der SPD in Mittelfranken. Nach den amtierenden Abgeordneten (Carsten Träger, Martin Stamm-Fiebich und Gabriela Heinrich) erhält Jan Plobner, der Bewerber für den Wahlkreis 246 Roth/Nürnberger Land, den aussichtsreichen zweiten Platz auf Seiten der Männer. Jan Plobner ist Vorsitzender der SPD Altdorf.

Mit großem Abstand, Maske und vielen weiteren Hygienemaßnahmen fand die Versammlung statt.


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Jan Plobner (28) hob bei seiner Bewerbung hervor, dass seine Generation das Gefühl habe, in einem Zeitalter der großen Umbrüche zu leben: "Die ökologische Krise bedroht den liebgewonnenen Luxus der westlichen Welt, jahrhundertealte gesellschaftliche Paradigmen werden durchbrochen, Marginalisierte fordern endlich ihre Rechte ein. Die Digitalisierung rafft ganze Branchen dahin und schafft gleichzeitig spannende, kuriose neue. Und Angela Merkel wird bald nicht mehr Kanzlerin der Bundesrepublik Deutschland sein. Eine ganze Generation von Erstwählerinnen, die niemand anderes an der Spitze der deutschen Regierung erlebt hat, muss mit neuen Optionen zurechtkommen. Und die mit Abstand beste Option ist für mich die Sozialdemokratie."

Der wohl größte Umbruch für ihn sei die Klimakatastrophe: Schon heute müssten Menschen flüchten, da sie ihrer Lebensgrundlagen beraubt wurden, Tier- und Pflanzenarten seien massiv vom Aussterben bedroht oder bereits verschwunden. Die Menschen erwarteten angesichts der Probleme einen großen Wurf beim Klimaschutz. Die Zeit, die uns bleibe, bis wir Prozesse nicht mehr aufhalten könnten, sei kurz.

Er wolle ein wirtschaftliches und ökologisches Gegenkonzept zum neoliberalen Status quo, ein Gegenkonzept zur Vernichtung der Artenvielfalt, Ausbeutung unserer Natur, zur Ausbeutung von Menschen, so Plobner. Für ihn hatten sich im Vorfeld die Spitzenvertreterinnen und -vertreter der SPD in den Landkreisen Roth und Nürnberger Land, insbesondere Marcel Schneider und Martina Baumann, stark gemacht. Für sie ist der Listenplatz ein großer Verhandlungserfolg.

Thomas Grämmer auf dem dritten Platz

Auf den dritten Platz der Männer wurde der Schwabacher Kandidat für den Wahlkreis Schwabach/Nürnberg-Süd gesetzt. Mit einer engagierten Rede empfahl sich Thomas Grämmer, der für die Diakonie in Rummelsberg arbeitet, der Partei und den Wählern. Über die bayerische Landesliste entscheidet ein Parteitag am 13. März.

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