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Das sanierte Heidecker Bad kam gut an

Rückschau in der Jahresabschluss-Sitzung des Stadtrates - Viel investiert - 13.12.2018 15:23 Uhr

Eine der Aufgaben für die nächsten Monate: Im Heidecker Wasserhaus muss die neue Leitung vom neuen Tiefbrunnen 4 angeschlossen werden. Der Auftrag wurde für gut 50.000 Euro an die Firma Hofmockel aus Rohr vergeben. © Eva Schultheiß


Als größte Baustelle in den vergangenen Monaten nannte Bürgermeister Ralf Beyer die Sanierung des Freibads. Diese sei einigermaßen im Zeitplan und im Kostenrahmen geblieben. Trotz der durch die Bauarbeiten kürzeren Saison besuchten so viele Badegäste das Bad wie sonst in einem regulären Jahr.

Ungefähr gleich viel Geld verbaut wurde auch unter der Erde: Der Anschluss von Aberzhausen an den Kanal ist fertig, derzeit wird Schloßberg an die Kläranlage angeschlossen. Auch wurden Kanäle saniert. Insgesamt seien in den vergangenen beiden Jahren zirka 9,5 Millionen Euro in Baumaßnahmen investiert worden. Beyer: "Das ist für Heideck ein beachtlicher Wert."

Fassadenprogramm kam an

Der Bürgermeister erinnerte auch an die Erhöhung der Fördersumme im Rahmen des Fassadenprogramms. Nach der Info-Veranstaltung hätten gleich vier Altstadtbewohner dieses in Anspruch genommen, lobte er deren Engagement. Im abgelaufenen Jahr konnte neues Bauland in Laibstadt, Schloßberg und Seiboldsmühle ausgewiesen werden. Im Bereich Gewerbegebiet Kohlbuck laufe gerade die spezielle artenschutzrechtliche Prüfung.

Als Aufgaben fürs nächste Jahr nannte Beyer den Umbau des Hauses St. Benedikt, an dem sich die Stadt beteilige, weil die städtische Bücherei vergrößert und ein Jugendraum eingerichtet werde. Straßen werden genauso wie die Schule saniert, Wohnbaugebiete erschlossen und das Gewerbegebiet abschließend geplant.

Gedenken an Herger

Beyer gedachte auch Hans Herger, einem seiner Vorgänger, der im März gestorben war. Der Altbürgermeister, der zwölf Jahre die Stadt führte, habe die Kommune durch viele Projekte geprägt. Als Beispiele nannte Beyer die Sanierung des Marktplatzes, Baugebietserweiterungen in der Stadt und in Seiboldsmühle und den Bau des städtischen Kindergartens.

Für die Fraktionen sprach Rudolf Schmidler von den Freien Wählern (FW). Er dankte dem Helferkreis Asyl für die selbstlose Hilfe bei der Betreuung der Asylbewerber. Auch den Verantwortlichen der Vereine dankte er für hervorragende Jugendarbeit, dem Seniorenbeirat für dessen Bindeglied-funktion in der Seniorenarbeit, der Stadtkapelle sowie allen Ehrenamtlichen, die die Stadt liebenswürdig machen. Ebenso dankte er dem AK "Kultur und Tourismus" für die Ausarbeitung des Familienerlebnispfads "Burg Heideck am Schloßberg". Im nächsten Jahr soll er verwirklicht und durch Eigenmittel der Stadt und Leader-Förderung finanziert werden.

Bei der Freibadsanierung habe Bürgermeister Beyer in vielen Stunden mit dem technischen Leiter Thomas Kohlbrand ein echtes Highlight geschaffen, lobte Schmidler. Bei den derzeit laufenden Arbeiten für die Abwasserentsorgung Aberzhausen und Schlossberg entfalle die Straßenausbausatzung. Dies bringe den Bürgern spürbare Entlastung.

Um Wohnbaugebiete im Kernort schaffen zu können, rief er Grundbesitzer auf, über ihren Schatten zu springen und Flächen zum Verkauf anzubieten. Sonst gehe hier nichts voran. Mit dem neuen Gewerbegebiet Kohlbuck würden Arbeitsplätze vor Ort geschaffen. 

Eva Schultheiß E-Mail

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