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Die Abschiedsgala der Hilpoltsteiner "Lohbachlerchen"

"Uns fällt nix mehr ein, weil auch dem Stadtrat nix einfällt" - 11.02.2018 14:48 Uhr

Das absolute Nonplusultra beim Rathaussturm in Hilpoltstein: Die drei Tenöre Josef Lerzer, Herbert Eckstein und Markus Mahl (v. l.). © Foto: Tobias Tschapka


Insofern hatte "Oberlerche" Elisabeth Dietz nicht zu viel versprochen, als sie das Gesangs-Trio als absolutes Highlight des "Rußigen Freitags" präsentierte.  Das Publikum auf dem Marktplatz flippte regelrecht aus, als die Tenöre Herbert Eckstein (Landrat), Markus Mahl (Hilpoltsteiner Bürgermeister) und Josef Lerzer (3. Bürgermeister in Hilpoltstein) in ihre Fracks schlüpften.

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Hilpoltstein: Drei Tenöre und der letzte Auftritt der Lerchen

Die drei Tenöre in Hilpoltstein? Absurd! Von wegen. Den „Lohbachlerchen“ sei Dank, denn die fidelen Damen holten zu ihrer (Faschings-)Abschiedsvorstellung drei begnadete Sänger auf den Marktplatz, die vorher noch nie miteinander musiziert hatten (und dies vermutlich auch nie wieder tun): Landrat Herbert Eckstein und die Bürgermeister Markus Mahl und Josef Lerzer. Insofern hatte „Oberlerche“ Elisabeth Dietz nicht zu viel versprochen, als sie das Gesangs-Trio als absolutes Highlight des „Rußigen Freitags“ präsentierte.


Mit Zylinder auf den Köpfen wirkte der "Genossen-Chor" tatsächlich höchst tenörlich. Dass die Musik vom Band kam, tut diesem überragenden Auftritt keinen Abbruch.

Es war der 20. Auftritt der "Lohbachlerchen" am "Rußigen Freitag", den die Damen auch gerne als Rathaussturm deklarierten. Bürgermeister Markus Mahl händigte zum letzten Mal den Rathausschlüssel in gebackener Form an die Mädels aus.

Im nächsten Fasching muss Hilpoltstein ohne die "Lohbachlerchen" klarkommen. "Uns fällt nix mehr ein, weil auch dem Stadtrat nix mehr einfällt", meinte Elisabeth Dietz lakonisch, die zusammen mit Evelyn Brandl die Show moderierte.

Mit einem grandiosen Programm haben sich die "Lohbachlerchen" von ihrem Publikum verabschiedeten, das ihnen lange Jahre am "Rußigen Freitag" die Treue hielt. Schade, die Stadt Hilpoltstein wird um ein Stück Kultur ärmer.

  

HARRY RÖDEL

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