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Samstag, 06.03.2021

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Endlich: Neue Werbegemeinschaft für Roth

Interview - 20.01.2021 05:00 Uhr

Sebastian Köppl steht der neuen Werbegemeinschaft vor.

19.01.2021 © privat


Glückwunsch, Herr Köppl! Aber warum hat es so lange gedauert, bis in Roth wieder eine Werbegemeinschaft gegründet wird?

Nach meiner Kenntnis hat man damals aufgegeben, weil nichts mehr zusammenging. Und es gab ja auch mehrere Werbegemeinschaften: für die Valentin-Passagen, für die südliche und die nördliche Hauptstraße, für den Marktplatz und den Kugelbühl. Aber das Ziel muss im Gegenteil sein, dass wir miteinander verbunden sind. Wir müssen nicht gegeneinander, sondern zusammenarbeiten. Warum es so lange gedauert hat, bis die Kreismetropole jetzt die Werbegemeinschaft gründen kann, lag vielleicht daran, dass der Verein bei seiner Gründung Handel, Gastronomie und Innenstadt noch nicht so auf der Agenda hatte. Der Vorsitzende war eher industriegeprägt. Aber als Herr Bartholl vom Stadtmarketing dazu kam, war klar, das Thema müssen wir angehen.

 

Und jetzt kamen coronabedingte Hürden dazu?

Ja, formal dürfen wir die Satzung für die neue Abteilung des Vereins noch nicht verabschieden, weil dazu eine Präsenzveranstaltung nötig ist. Wir hoffen noch auf Sonderregelungen.

 

Und warum hat es Sie als Vorsitzenden erwischt?

Als Vorsitzender der Kreismetropole stehe ich zunächst auch dieser Abteilung vor. Aber Ziel ist, dass Einzelhändler oder Gastronomen die Abteilung führen, weil es sinnvoll ist, wenn das jemand macht, der täglich Kontakt zu Kunden hat.

 

Was haben Sie sich vorgenommen?

Erstes Ziel ist, die Gemeinschaft unter den Einzelhändlern herzustellen, die Stadt gemeinsam sichtbarer zu machen und die positive Wahrnehmung voranzubringen. Wir konzentrieren uns dabei auf die Innenstadt: Damit steht und fällt das Image der Stadt. Von einer attraktiven Innenstadt profitieren auch die, die weiter außen liegen.

Außerdem planen wir erste Werbeaktionen: Für das "Click & Collect" gestalten wir Plakate mit Tipps, um die Bestellung beim heimischen Handel einfacher zu machen. Die Schuhe oder das Buch im Schaufenster kann man per WhatsApp oder Telefon gleich beim Laden in Roth statt bei Amazon bestellen.

Wichtig ist ein einheitliches Gesicht, wir wollen die Online-Präsenz der Händler verbessern – und ihnen dabei helfen – und uns um einheitliche Öffnungszeiten kümmern. An den zwei Abenden vor dem Lockdown hat das schon super funktioniert.

 

Ist auch der Vorsitzende des örtlichen Einzelhandelsverbandes bei Ihnen mit im Boot?

Nein, leider nicht.

 

Schade.

Es hat Gespräche gegeben, und von uns aus ist der Wille da. Vielleicht kommt das ja noch.

 

INTERVIEW: CAROLA SCHERBEL

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