Geplante Stromtrasse: Anwohner protestieren gegen Juraleitung

11.8.2019, 12:10 Uhr
Hunderte Teilnehmer protestierten in Gustenfelden im Landkreis Roth gegen den geplanten Ersatzneubau der Stromtrasse P53. Auch die im benachbarten Büchenbach beheimatete Bürgerinitative
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Hunderte Teilnehmer protestierten in Gustenfelden im Landkreis Roth gegen den geplanten Ersatzneubau der Stromtrasse P53. Auch die im benachbarten Büchenbach beheimatete Bürgerinitative "Nein zur P53-Südtrasse" zeigte Flagge und unterstützte die Organisatoren. © André Ammer

Zwischen Mais- und Getreidefeldern hatten die Organisatoren ein kleines Protestcamp aufgebaut. Unterstützt wurden sie dabei unter anderem von einigen heimischen Firmen, die zum Beispiel ihre Kräne zur Verfügung gestellt hatten.
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Zwischen Mais- und Getreidefeldern hatten die Organisatoren ein kleines Protestcamp aufgebaut. Unterstützt wurden sie dabei unter anderem von einigen heimischen Firmen, die zum Beispiel ihre Kräne zur Verfügung gestellt hatten. © André Ammer

Mit Hilfe von zwei Kränen simulierten die Organisatoren des Aktionstages die Dimensionen der geplanten Juraleitung, wobei der Vergleich leicht hinkte. Das Transparent hing nämlich in einer Höhe von etwa 20 Metern. Die Strommasten des Ersatzneubaus der Stromtrasse P53 könnten nach Darstellung der Gegner teilweise mehr als die dreifache Höhe haben.
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Mit Hilfe von zwei Kränen simulierten die Organisatoren des Aktionstages die Dimensionen der geplanten Juraleitung, wobei der Vergleich leicht hinkte. Das Transparent hing nämlich in einer Höhe von etwa 20 Metern. Die Strommasten des Ersatzneubaus der Stromtrasse P53 könnten nach Darstellung der Gegner teilweise mehr als die dreifache Höhe haben. © André Ammer

...Das Transparent hing nämlich in einer Höhe von etwa 20 Metern.
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...Das Transparent hing nämlich in einer Höhe von etwa 20 Metern. © André Ammer

 Die Strommasten des Ersatzneubaus der Stromtrasse P53 könnten nach Darstellung der Gegner teilweise mehr als die dreifache Höhe haben.
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Die Strommasten des Ersatzneubaus der Stromtrasse P53 könnten nach Darstellung der Gegner teilweise mehr als die dreifache Höhe haben. © André Ammer

Auch eine ganze Reihe von Kommunalpolitikern war zu dem Aktionstag erschienen. Unter anderem Kammersteins Bürgermeister Walter Schnell (hellblaues Hemd), der vor Kurzem zusammen mit mehreren Bürgermeister-Kollegen eine Resolution gegen den Bau der Juraleitung verabschiedet hatte, demonstrierte seine Solidarität mit den protestierenden Bürgern.
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Auch eine ganze Reihe von Kommunalpolitikern war zu dem Aktionstag erschienen. Unter anderem Kammersteins Bürgermeister Walter Schnell (hellblaues Hemd), der vor Kurzem zusammen mit mehreren Bürgermeister-Kollegen eine Resolution gegen den Bau der Juraleitung verabschiedet hatte, demonstrierte seine Solidarität mit den protestierenden Bürgern. © André Ammer

160 Kilometer lang soll die Juraleitung werden und auf ihrem Weg ins niederbayerische Altheim unter anderem durch die Landkreise Fürth, Roth, Nürnberger Land und Neumarkt verlaufen. Die Besucher konnten sich auf Karten über den möglichen Trassenverlauf informieren.
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160 Kilometer lang soll die Juraleitung werden und auf ihrem Weg ins niederbayerische Altheim unter anderem durch die Landkreise Fürth, Roth, Nürnberger Land und Neumarkt verlaufen. Die Besucher konnten sich auf Karten über den möglichen Trassenverlauf informieren. © André Ammer

Rot und Gelb sind nun die Farben des Protestes gegen die Juraleitung. An mehreren Ständen bastelten und lackierten Erwachsene und Kinder in den entsprechenden Farben gestaltete Holzkreuze, die nun überall in der Gegend vor Häusern und Gärten den Protest visualisieren sollen.
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Rot und Gelb sind nun die Farben des Protestes gegen die Juraleitung. An mehreren Ständen bastelten und lackierten Erwachsene und Kinder in den entsprechenden Farben gestaltete Holzkreuze, die nun überall in der Gegend vor Häusern und Gärten den Protest visualisieren sollen. © André Ammer

Einer der Redner bei der Kundgebung war Rainer Kleedörfer (rechts) von der N-ergie, der aus seinen Zweifel an der Notwendigkeit der Juraleitung keinen Hehl machte. Seiner Ansicht nach nutzt die 160 Kilometer lange Höchstspannungsleitung, die durch Mittelfranken, die Oberpfalz und Niederbayern führt, vor allem dem europäischen Stromhandel und nicht der Versorgungssicherheit in Bayern. Neben ihm steht Christian Strobl, der Sprecher der Bürgerinitiative
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Einer der Redner bei der Kundgebung war Rainer Kleedörfer (rechts) von der N-ergie, der aus seinen Zweifel an der Notwendigkeit der Juraleitung keinen Hehl machte. Seiner Ansicht nach nutzt die 160 Kilometer lange Höchstspannungsleitung, die durch Mittelfranken, die Oberpfalz und Niederbayern führt, vor allem dem europäischen Stromhandel und nicht der Versorgungssicherheit in Bayern. Neben ihm steht Christian Strobl, der Sprecher der Bürgerinitiative "Rettet das Schwabachtal", die den Aktionstag organisiert hatte. © André Ammer

Regenschirme waren ein dringend nötiges Accessoire während der dreistündigen Kundgebung neben der Verbindungsstraße zwischen Gustenfelden und Oberreichenbach. Immer wieder öffnet der Himmel seine Schleusen, doch die Besucher harrten tapfer aus.
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Regenschirme waren ein dringend nötiges Accessoire während der dreistündigen Kundgebung neben der Verbindungsstraße zwischen Gustenfelden und Oberreichenbach. Immer wieder öffnet der Himmel seine Schleusen, doch die Besucher harrten tapfer aus. © André Ammer

Nach der Kundgebung bei Gustenfelden schwang sich ein Teil der Besucher auch noch aufs Fahrrad, um einen Teil des geplanten Trassenverlaufs abzufahren.
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Nach der Kundgebung bei Gustenfelden schwang sich ein Teil der Besucher auch noch aufs Fahrrad, um einen Teil des geplanten Trassenverlaufs abzufahren. © André Ammer

Auch die im benachbarten Büchenbach beheimatete Bürgerinitative
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Auch die im benachbarten Büchenbach beheimatete Bürgerinitative "Nein zur P53-Südtrasse" zeigte Flagge und unterstützte die Organisatoren in Gustenfelden. © André Ammer

Auch im benachbarten Büchenbach hat sich inzwischen eine Bürgerinitative gegründet. Wolfgang Schmid, der Sprecher von
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Auch im benachbarten Büchenbach hat sich inzwischen eine Bürgerinitative gegründet. Wolfgang Schmid, der Sprecher von "Nein zur P53-Südtrasse" schwor die Zuhörer auf einen langen Kampf gegen die Juraleitung ein. © André Ammer

Viele Landwirte unterstützten den Aktionstag gegen die Juraleitung, indem sie ihre mit Protestplakaten behängten Traktoren in der Umgebung aufstellten.
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Viele Landwirte unterstützten den Aktionstag gegen die Juraleitung, indem sie ihre mit Protestplakaten behängten Traktoren in der Umgebung aufstellten. © André Ammer

Auch im benachbarten Büchenbach hat sich inzwischen eine Bürgerinitative gegründet. Wolfgang Schmid, der Sprecher von
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Auch im benachbarten Büchenbach hat sich inzwischen eine Bürgerinitative gegründet. Wolfgang Schmid, der Sprecher von "Nein zur P53-Südtrasse" schwor die Zuhörer auf einen langen Kampf gegen die Juraleitung ein. © André Ammer

Rot und Gelb sind nun die Farben des Protestes gegen die Juraleitung. An mehreren Ständen bastelten und lackierten Erwachsene und Kinder in den entsprechenden Farben gestaltete Holzkreuze, die nun überall in der Gegend vor Häusern und Gärten den Protest visualisieren sollen.
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Rot und Gelb sind nun die Farben des Protestes gegen die Juraleitung. An mehreren Ständen bastelten und lackierten Erwachsene und Kinder in den entsprechenden Farben gestaltete Holzkreuze, die nun überall in der Gegend vor Häusern und Gärten den Protest visualisieren sollen. © André Ammer

Rot und Gelb sind nun die Farben des Protestes gegen die Juraleitung. An mehreren Ständen bastelten und lackierten Erwachsene und Kinder in den entsprechenden Farben gestaltete Holzkreuze, die nun überall in der Gegend vor Häusern und Gärten den Protest visualisieren sollen.
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Rot und Gelb sind nun die Farben des Protestes gegen die Juraleitung. An mehreren Ständen bastelten und lackierten Erwachsene und Kinder in den entsprechenden Farben gestaltete Holzkreuze, die nun überall in der Gegend vor Häusern und Gärten den Protest visualisieren sollen. © André Ammer

Rot und Gelb sind nun die Farben des Protestes gegen die Juraleitung. An mehreren Ständen bastelten und lackierten Erwachsene und Kinder in den entsprechenden Farben gestaltete Holzkreuze, die nun überall in der Gegend vor Häusern und Gärten den Protest visualisieren sollen.
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Rot und Gelb sind nun die Farben des Protestes gegen die Juraleitung. An mehreren Ständen bastelten und lackierten Erwachsene und Kinder in den entsprechenden Farben gestaltete Holzkreuze, die nun überall in der Gegend vor Häusern und Gärten den Protest visualisieren sollen. © André Ammer

Auch aus anderen Landkreisen waren Stromtrassen-Gegner nach Gustenfelden gekommen. Zum Beispiel aus dem Landkreis Neumarkt, wo sich ebenfalls schon mehrere Bürgerinitiativen formiert haben.
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Auch aus anderen Landkreisen waren Stromtrassen-Gegner nach Gustenfelden gekommen. Zum Beispiel aus dem Landkreis Neumarkt, wo sich ebenfalls schon mehrere Bürgerinitiativen formiert haben. © André Ammer

Auch die im benachbarten Büchenbach beheimatete Bürgerinitative
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Auch die im benachbarten Büchenbach beheimatete Bürgerinitative "Nein zur P53-Südtrasse" zeigte Flagge und unterstützte die Organisatoren in Gustenfelden. © André Ammer

Zwischen Mais- und Getreidefeldern hatten die Organisatoren ein kleines Protestcamp aufgebaut. Unterstützt wurden sie dabei unter anderem von einigen heimischen Firmen, die zum Beispiel ihre Kräne zur Verfügung gestellt hatten.
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Zwischen Mais- und Getreidefeldern hatten die Organisatoren ein kleines Protestcamp aufgebaut. Unterstützt wurden sie dabei unter anderem von einigen heimischen Firmen, die zum Beispiel ihre Kräne zur Verfügung gestellt hatten. © André Ammer

Zwischen Mais- und Getreidefeldern hatten die Organisatoren ein kleines Protestcamp aufgebaut. Unterstützt wurden sie dabei unter anderem von einigen heimischen Firmen, die zum Beispiel ihre Kräne zur Verfügung gestellt hatten.
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Zwischen Mais- und Getreidefeldern hatten die Organisatoren ein kleines Protestcamp aufgebaut. Unterstützt wurden sie dabei unter anderem von einigen heimischen Firmen, die zum Beispiel ihre Kräne zur Verfügung gestellt hatten. © André Ammer

Regenschirme waren ein dringend nötiges Accessoire während der dreistündigen Kundgebung neben der Verbindungsstraße zwischen Gustenfelden und Oberreichenbach. Immer wieder öffnet der Himmel seine Schleusen, doch die Besucher harrten tatpfer aus.
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Regenschirme waren ein dringend nötiges Accessoire während der dreistündigen Kundgebung neben der Verbindungsstraße zwischen Gustenfelden und Oberreichenbach. Immer wieder öffnet der Himmel seine Schleusen, doch die Besucher harrten tatpfer aus. © André Ammer

Viele Landwirte unterstützten den Aktionstag gegen die Juraleitung, indem sie ihre mit Protestplakaten behängten Traktoren in der Umgebung aufstellten.
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Viele Landwirte unterstützten den Aktionstag gegen die Juraleitung, indem sie ihre mit Protestplakaten behängten Traktoren in der Umgebung aufstellten. © André Ammer

Viele Landwirte unterstützten den Aktionstag gegen die Juraleitung, indem sie ihre mit Protestplakaten behängten Traktoren in der Umgebung aufstellten.
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Viele Landwirte unterstützten den Aktionstag gegen die Juraleitung, indem sie ihre mit Protestplakaten behängten Traktoren in der Umgebung aufstellten. © André Ammer

Auch aus anderen Landkreisen waren Stromtrassen-Gegner nach Gustenfelden gekommen. Zum Beispiel aus dem Landkreis Neumarkt, wo sich ebenfalls schon mehrere Bürgerinitiativen formiert haben.
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Auch aus anderen Landkreisen waren Stromtrassen-Gegner nach Gustenfelden gekommen. Zum Beispiel aus dem Landkreis Neumarkt, wo sich ebenfalls schon mehrere Bürgerinitiativen formiert haben. © André Ammer

Regenschirme waren ein dringend nötiges Accessoire während der dreistündigen Kundgebung neben der Verbindungsstraße zwischen Gustenfelden und Oberreichenbach. Immer wieder öffnet der Himmel seine Schleusen, doch die Besucher harrten tapfer aus.
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Regenschirme waren ein dringend nötiges Accessoire während der dreistündigen Kundgebung neben der Verbindungsstraße zwischen Gustenfelden und Oberreichenbach. Immer wieder öffnet der Himmel seine Schleusen, doch die Besucher harrten tapfer aus. © André Ammer

Regenschirme waren ein dringend nötiges Accessoire während der dreistündigen Kundgebung neben der Verbindungsstraße zwischen Gustenfelden und Oberreichenbach. Immer wieder öffnet der Himmel seine Schleusen, doch die Besucher harrten tapfer aus.
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Regenschirme waren ein dringend nötiges Accessoire während der dreistündigen Kundgebung neben der Verbindungsstraße zwischen Gustenfelden und Oberreichenbach. Immer wieder öffnet der Himmel seine Schleusen, doch die Besucher harrten tapfer aus. © André Ammer