Hilpoltstein will die Serie fortsetzen

9.2.2018, 16:00 Uhr
Hannes Hörmann (li.) und Jaka Golavsek gefielen wie Sebastian Hegenberger schon im Hinspiel gegen Passau. Damals verlor der TV allerdings, am Samstag soll ein Sieg Auftrieb geben für das Duell gegen Windsbach.

Hannes Hörmann (li.) und Jaka Golavsek gefielen wie Sebastian Hegenberger schon im Hinspiel gegen Passau. Damals verlor der TV allerdings, am Samstag soll ein Sieg Auftrieb geben für das Duell gegen Windsbach. © Tobias Tschapka

Mit der Passauer Bundesligareserve hat das Team um Kapitän Andreas Wechsle noch eine Rechnung offen. In der Hinserie hatte Hilpoltstein recht knapp mit 6:9 verloren. Aufgrund der Umstellungen zur Rückrunde und der aktuell bestechenden Form geht der TV das Rückspiel als leichter Favorit an. In der ersten Begegnung überragten Jaka Golavsek, Sebastian Hegenberger und Hannes Hörmann, sie holten alle sechs Zähler des TV.

Auch momentan ist das Trio in guter Form, vor allem Hegenberger, er ist in der Rückrunde ungeschlagen. In der Mitte hat sich Darius Kabacinski nach seiner Verletzung stabilisiert. Und auch Matthias Danzer (3:2) und Andreas Wechsler (1:3) sind gut in die Rückserie gestartet.

Passau wird angeführt vom früheren Erstligaprofi Martin Schauer, gefolgt von Christoph Mader. Eine äußerst spielstarke Mitte bilden der routinierte Andreas Weikert sowie Sebastian Schröttner. Ebenfalls über eine gehörige Portion Routine verfügt Torsten Schaller hinten, der Seite an Seite mit Oliver Gruber in die Box geht. Zudem stellen die Gäste mit Schauer/Weikert eines der besten Doppel der Liga.

Sollte es Hilpoltstein gelingen, das sechste Spiel in Serie zu gewinnen, dann gäbe dies viel Auftrieb für die abendliche Aufgabe. Das wird auch nötig sein, kein Team hat so wenig Verlustpunkte wie der TSV Windsbach. Er ist auf fast allen Positionen ganz stark besetzt und steht für spektakuläres Angriffstennis.

Ganz harte Nuss

Vorne spielen mit dem ehemaligen Effeltricher Regionalligaakteur Tobias Ehret und dem Ex-Dinkelsbühler Denis Benes zwei starke Offensivleute. Die beiden Tschechen Waldemar Pal und Martin Bindac sind in der Mitte ebenso schwierig zu schlagen wie der Bulgare Kostadin Kostadinov. Komplettiert wir die Truppe vom langjährigen Kapitän Andreas Staudacher, der ebenfalls äußerst konstant auftritt.

Alles in allem wird jeder Hilpoltsteiner wieder einmal über seine Grenzen gehen müssen, um hier eine realistische Chance zu haben. Doch sollte am Nachmittag gegen Passau der nächste Sieg gelingen, wäre dies für Teammanager Uli Eckert "durchaus machbar".

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