Dienstag, 28.01.2020

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Jubiläum mit Bischof: Gregor Maria Hanke in Göggelsbuch

Bischof kam zum 300. Weihetag, um mit den Gläubigen zu feiern - 18.09.2016 16:59 Uhr

Es war sein erster Besuch in Göggelsbuch. Bischof Gregor Maria Hanke freute sich über die Einladung zum 300. Weihetag der Dorfkirche. © Foto: Josef Sturm


Der Jubeltag in Göggelsbuch begann mit einem Kirchenzug durch den Ort, angeführt vom Musikverein Markt Allersberg, den Fahnen und Bannern der örtlichen Vereine, den Vertretern der Politik, der Pfarrgemeinde und der Kirchenverwaltung der Expositur mit Göggelsbuch, Lampersdorf, Eismannsdorf, Schönbrunn, Riedersdorf, Kronmühle und Zwiefelhof.

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Kirchenzug und Gottesdienst: Göggelsbuch feierte mit Bischof Gregor Maria Hanke

Es war sein erster Besuch in Göggelsbuch: Bischof Gregor Maria Hanke feierte gemeinsam mit den Gläubigen den 300. Weihetag der St. Georgskirche.


Übervoll war die Jubelkirche, die ein Juwel sei, wie Allersbergs neuer Pfarrer Peter Wenzel zu Beginn des Pontifikalamtes festhielt. Dank sagte er dabei besonders Kirchenpfleger Georg Deininger und Mesner Georg Rickert, den Pfarrgemeinderatsmitgliedern Maria Herzog und Maria Drotleff und allen, die zum Gelingen des Festes beigetragen haben.

„Werfen wir heute, am 300. Weihetag der St. Georgskirche, einen Blick in die Vergangenheit, aber vor allem in die Zukunft“, so Pfarrer Wenzel, der mit Bischof Gregor Maria Hanke, Studienrat i.R. Erwin Dorr, Ruhestandspfarrer Alfred Hausner, Diakon Kilian Schmidt und Kaplan Michael Radtke die Eucharistie feierte, die vom Kirchenchor und Rüdiger Habel an der Orgel mitgestaltet wurde.

Er sei zum ersten Mal in Göggelsbuch und habe den Ort und die Kirche bisher nur vom Vorbeifahren auf der Autobahn gekannt, sagte Bischof Hanke. Er freue sich, mit der großen Schar der Gläubigen den Weihetag des Gotteshauses feiern zu dürfen.

Bayern habe viele schmucke Kirchen, und Orte würden viel für ihren Erhalt tun, aber oft seien sie verschlossen und es sei keine Einkehr zum Beten möglich. Christliche Werte seien kein Trockenpulver, „sie sind vergleichbar mit Obstbäumen, und nur wenn der Stamm des Christseins lebendig ist, werden Früchte wachsen“, betonte Bischof Hanke. Wenn der Weg des Glaubens attraktiv bleiben und wieder werden solle, „müssen wir ins Innere schauen, den Neuaufbruch wagen, den Blick auf unsere Sehnsüchte richten, die alle den gemeinsamen Nenner Sehnsucht nach Bleibenden, nach Unsterblichkeit haben“, forderte Hanke.

 

JOSEF STURM

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