Donnerstag, 21.11.2019

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Keine Zauberer. Aber Macher. Auf der Rother Liste der SPD

Zukunftsfragen rücken in den Mittelpunkt - Liste Spiegelbild der Bevölkerung - 21.10.2019 15:02 Uhr

Die SPD Roth nominierte einstimmig ihre Liste für die Stadtratswahl 2020. © Foto: SPD Roth


Vorsitzender Steven Gruhl lobte die "gute Mischung" in der SPD-Liste. Es sei gelungen, junge und erfahrene Personen, viele verschiedene Berufsgruppen und ein Drittel Frauen ins Team zu holen. Es sind Persönlichkeiten gewonnen worden, die sich in Vereinen und Gruppierungen bereits für Roth engagieren – aber auch einige Personen ohne Parteibuch wollen mit der SPD konstruktive und bürgernahe Politik für Roth machen.

Junge Leute und Erfahrung

Spitzenkandidat ist wie im Jahr 2014 der derzeitige SPD-Fraktionsvorsitzende Andreas Buckreus, der im Jahr 2017 dem derzeitigen Amtsinhaber nur knapp bei der Bürgermeisterwahl unterlag. Die SPD setzt nun ihrer Liste auf beständige Verjüngung: Für die ausscheidenden Stadträte Peter Ulrich und Gerhard Grau sind mit Michael Bergmann (Platz sieben) und Franziska Haider (Platz acht) junge Leute auf aussichtsreichen Plätzen vorgeschlagen. Die weiteren amtierenden Stadtratsmitglieder Bezirksrat Sven Ehrhardt, Dr. Hannedore Nowotny, Petra Hoefer, Dr. Edgar Michel und 2. Bürgermeister Hans Raithel wollen ihre Erfahrung wieder in den neuen Stadtrat einbringen.

Ortsvereinsvorsitzender Steven Gruhl geht auf Platz drei ins Rennen, auf Platz sechs und zehn treten Susanne Stoll und Evelin Reibenspieß (Vorsitzende des Wander- und Heimatvereins Bernlohe) an. Alle Kandidaten stellten sich der Versammlung persönlich vor, dabei war viel Leidenschaft für soziale Politik und die Entwicklung der Stadt Roth zu hören. Dass es sich lohnt, in Roth etwas anzupacken, zeigen sie bereits als Sport-Abteilungsleiter, Schiedsrichterin, Gewerkschafter, in der Awo, beim Heimatverein Bernlohe oder im Bündnis "Roth ist bunt".

Grundzüge stehen schon

Eine Arbeitsgruppe hat bereits die Grundzüge eines Wahlprogramms erarbeitet: Neben einem verstärkten Augenmerk auf Klimaschutz und Nachhaltigkeit müsse Roth mehr für Radwege und die Barrierefreiheit tun. Auch das Thema bezahlbares Hallenbad stehe wieder auf der Agenda. Kreisvorsitzender Sven Ehrhardt sieht einen Schwerpunkt der politischen Arbeit in Themen wie sozialem Wohnungsbau oder Kinderbetreuung: "Die SPD steht für eine Stadtgesellschaft, in der alle Bürgerinnen und Bürger mitgenommen und niemand abgehängt wird." Georgensgmünds Bürgermeister Ben Schwarz wünschte sich in seinem Grußwort mehr Zusammenarbeit zwischen den Kommunen und dem Landkreis: Viele Themen beschäftigten uns gemeindeübergreifend und könnten gemeinsam besser gelöst werden".

Die SPD wird nach Weihnachten ihre Ideen und Persönlichkeiten in Roth und allen Ortsteilen vorstellen. Dies versteht sich auch als Fortsetzung der Ortsteilgespräche, bei denen man in den vergangenen sechs Jahren immer wieder vor Ort die Anliegen der BürgerInnen und Bürger erfragt hatte. Vorsitzender Steven Gruhl freute sich auf einen engagierten Wahlkampf und gute Zusammenarbeit mit den Kandidierenden. Jeder sei Sympathieträger in seinem Bekanntenkreis und dies könne den Erfolg ausmachen. Die SPD biete "keine Zauberer, aber Macher".

Es bewerben sich für den Stadtrat: 1. Andreas Buckreus; 2. Petra Hoefer; 3. Steven Gruhl; 4. Dr. Hannedore Nowotny; 5. Sven Ehrhardt; 6. Susanne Stoll; 7. Michael Bergmann (Eckersmühlen); 8. Franziska Haider; 9. Dr. Edgar Michel (Rothaurach); 10. Evelin Reibenspieß (Bernlohe); 11. Markus Schaffer; 12. Hans Raithel; 13. Wolfgang Lebok (Rothaurach); 14. Steffen Schaefer (Eckersmühlen); 15. Karl Schwarz (Belmbrach); 16. Herbert Hofbeck (Pfaffenhofen); 17. Michael Buchholz; 18. Kenan Özseker; 19. Günther Sperber; 20. Christian Werner (Eckersmühlen); 21. Ingrid Feuerstein; 22. Bernd Legien; 23. Christine Waitz; 24. Christian Stoll; 25. Franziska Piehler (Eckersmühlen); 26. Sebastian Stigler (Obersteinbach); 27. Ursula Bloos; 28. Frank Reschke; 29. Nicole Ludwig; 30. Manfred Kohl (Rothaurach).

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