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Freitag, 18.10.2019

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Laibstädter fordern Bus für Kindergarten-Kinder

Eltern sammelten Unterschriften und Spenden zur Finanzierung - 10.10.2019 20:36 Uhr

Birgit Schneider übergibt im Namen der Laibstädter Kindergarten-Eltern einen Antrag auf einen Bus zum Kindergarten an Bürgermeister Ralf Beyer. © Eva Schultheiß


Nach der Sitzung des Stadtrates, im Rahmen der Bürgerfragestunde, übergab Birgit Schneider, Mutter eines Kindergartenkinds aus Laibstadt, im Namen zahlreicher Kindergarteneltern an Bürgermeister Ralf Beyer einen Antrag für einen Bus, der die zwölf Kleinen morgens zum Kindergarten fährt, probeweise für ein Jahr.

Umschlag mit 3000 Euro Spenden

Sie kam aber nicht mit leeren Händen, sondern hatte in einem Umschlag Zusagen von Firmen über Spenden in Höhe von rund 3000 Euro. Sie, die Eltern, würden sich natürlich mit einem Eigenanteil beteiligen, die Stadt möge den Rest finanzieren.

Der Bürgermeister versprach, sich bei umliegenden Gemeinden mit Buslinien zum Kindergarten über den Betrieb und die Modalitäten zu informieren.

Weiter aus der Sitzung: Die CSU-Fraktion hatt einen Antrag eingericht, die Nutzung von Regenwasser zur Toilettenspülung zu fördern. Die CSU möchte vermeiden helfen, dass bei jeder Toilettenspülung rund fünf Liter Trinkwasser fortgespült werden, erläuterte Stilla Baumann das Schreiben. Bei einem Vier-Personen-Haushalt wären das bis zu 50.000 Liter Trinkwasser im Jahr. Bei vielen Neubauten würden Zisternen gebaut, da könne dann mit rund 2000 Euro die Toilettenspülung angeschlossen werden.

Nur ein Kann, kein Muss

Ralf Beyer erinnerte, man habe dies schon einige Male für Neubaugebiete diskutiert. Aber dies vorzuschreiben, ist grundsätzlich nicht möglich. Rudolf Schmidler wunderte sich, dass die CSU sich hierfür einsetze, aber beim Baugebiet Seiboldsmühle vor wenigen Wochen gegen eine Entwässerung im Trennsystem stimmte.

Wenn man mit Regenwasser die Toilettenspülung betreiben wolle, müsse sichergestellt sein, dass im Haus Regenwasser- und Trinkwasser-Kreislauf hygienisch einwandfrei getrennt seien und dies auch gut gewartet werde. Auch ein eigener Zähler für das Abwasser in die Kläranlage sei nötig.

Er stellte als mögliche Förderung 200 Euro, also rund zehn Prozent, zur Diskussion. Um einer ausufernden Diskussion über die Summe vorzubeugen, schlug der Bürgermeister vor, dass die Verwaltung sich über die Handhabung in anderen Gemeinden erkundigt und der Antrag in der nächsten Sitzung diskutiert wird.

Eva Schultheiß E-Mail

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