Mittwoch, 23.10.2019

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Ölschaden in Allersberger Grundschule scheint behoben

18 Jahre nach dem Unfall gehen die Restwerte deutlich zurück - 11.10.2019 11:43 Uhr

Hier, zwischen den Gebäudeabschnitten 2 und 3 der Allersberger Grundschule, wurde 2001 das Öl im Erdreich entdeckt. So wie es derzeit aussieht, scheint ein Ende der Bodensanierungsarbeiten in Sicht. © Archivfoto: Reinhold Mücke


Im Jahr 2001 liefen die Arbeiten am Erweiterungsbau der Sybilla-Maurer-Grundschule. Es war dann eher Zufall, dass dabei ein Leck in Ölleitungen, die von einem im Pausenhof installierten Öltank Richtung Turnhalle führten, entdeckt wurde. Doch zu dem Zeitpunkt war das Erdreich schon tonnenweise mit Öl getränkt. Allein im Zug der Baumaßnahmen wurden rund 1700 Tonnen ölverunreinigter Boden abtransportiert.

Im Lauf der Zeit stellte sich heraus, dass sich das Öl zumindest nicht großflächig weiter verbreitete, sondern eher an Ort und Stelle "stockte". Dennoch: der Grundwasser-Brunnen B 1 der Marktgemeinde bekam etwas ab; weitere Messbrunnen wurden gebohrt und im Jahr 2018 wurde schließlich noch eine Ölabschöpfung inklusive einer Grundwasserreinigung installiert.

In der gesamten Zeit wurde kontinuierlich gemessen, ob das Grundwasser im weiteren Umfeld etwas "abbekam". Das jedoch geschah nicht.

Über den aktuellen  Stand der Dinge informierte Gunter Pfahler vom Bauamt der Marktgemeinde den Bauausschuss des Gemeinderates in dessen jüngster Sitzung. Nun habe sich laut Pfahler in den vergangenen Wochen und Monaten gezeigt, dass die gemessenen Ölrest-Werte deutlich zurück gegangen sind.

Mit dem Einverständnis des Marktrates und in Absprache mit dem Wasserwirtschaftsamt soll nun ein dreimonatiger Sanierungsstopp eingelegt werden. Sollten die Werte bis dahin stabil bleiben, "können wir davon ausgehen, dass wir die Folgen des Ölschadens endlich behoben haben, so Pfahler.

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