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Sonntag, 12.07.2020

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Planschvergnügen mit Fragezeichen

Das Hilpoltsteiner Freibad soll voraussichtlich am 17. Juni öffnen – wenn die Auflagen es gestatten. Umbautechnisch stehen Änderungen an. - 29.05.2020 16:35 Uhr

Das Hauptgebäude im Hilpoltsteiner Stadtbad ist in die Jahre gekommen und soll in absehbarer Zeit saniert werden. Als ungefähren Termin nannte Bürgermeister Markus Mahl Herbst 2021. © Foto: Tobias Tschapka


In der jüngsten Sitzung des Hilpoltsteiner Stadtrats gab es einen Überblick über das, was vergangenes Jahr geplant wurde. An den Planungen, denen sogar ein Ortstermin vorausgegangen war, hat sich seitdem nichts geändert. Soll heißen: Die obere Etage des Hauptgebäudes soll künftig ausschließlich dem Personal des Freibades sowie der Wasserwacht vorbehalten bleiben.

Dort, wo geduscht wird und die Schwimmer sich umziehen, sollen Wasserwacht und Badangestellte untergebracht werden. Zudem sind Personalduschen geplant. Der Kiosk soll in den unteren Teil des Traktes verlegt werden.

Ein Anbau an das Technikgebäude (in der Nähe des Planschbeckens) wird künftig für Badegäste zur Verfügung stehen, so der Plan. Hier sollen Duschen und Umkleidekabinen, aber auch Toiletten gebaut werden. Ein Baby-Wickelraum ist in diesem Gebäude schon seit geraumer Zeit vorhanden.

Dieses Projekt sollte bereits im Herbst vergangenen Jahres gestartet werden, fiel aber ins Wasser. Im Herbst 2020 soll ein neuer Versuch gestartet werden. Vielleicht sogar vor Beginn der Badesaison. Der Startschuss zur Generalsanierung des Haupttraktes könnte nach Ansicht des Bürgermeisters nach der Badesaison im nächsten Jahr erfolgen.

Die Kosten für den Neubau am Techniktrakt und für die Generalsanierung des Haupttraktes schätzt Mahl auf rund eine Million Euro.

Nochmal zu Corona. Markus Mahl erklärte gestern gegenüber unserer Zeitung, dass das Freibad nur geöffnet werde, wenn genaue Vorgaben da seien. "Wir wollen das Risiko minimieren." Und wenn es sein müsse, bleibe das Stadtbad auch über den 17. Juni hinaus geschlossen.

 

 

 

Mit Wasser hatte ein weiterer Tagesordnungspunkt zu tun. Allerdings mit Wasser, das von oben kommt und unten für Überschwemmungen sorgt, wie zum Beispiel in Meckenhausen. Dort stand das Wasser nach einem Starkregen Anfang 2018 auf Höhe der alten Schmiede rund einen halben Meter hoch und ließ den einen oder anderen Keller voll laufen.

Um so etwas künftig zu verhindern, werde ein Büro beauftragt, ein integrales Hochwasserschutz- und Rückhaltekonzept zu erarbeiten. Verschiedene Angebote hierfür habe die Stadtverwaltung schon eingeholt.

hr

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