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Roth: Maskenmuffel greift Bundespolizisten an

20-Jähriger schlägt nach Beamten, der ihn zum Tragen einer Maske ermahnt hatte - 12.04.2021 14:54 Uhr

Der 33-jährige Polizist in Uniform hatte auf dem Nachhauseweg vom Dienst auf einem Bahnsteig in Roth einen jungen Mann bemerkt, der keine Mund-Nase-Bedeckung trug. Der Beamte sprach den 20-Jährigen an und wies ihn auf die Tragepflicht hin.

Dieser ignorierte die Ermahnung jedoch und schlug stattdessen gezielt mit der Faust in Richtung Kopf des Polizisten. Der 33-Jährige konnte den Schlag jedoch abblocken und den Schläger zu Boden ringen.

Heftig Widerstand geleistet

Gegen den Versuch, ihn zu fesseln, wehrte sich der junge Mann heftig - erst nach der Drohnung, Pfefferspray einzusetzen, fügte er sich. Während er sich widersetzte, beschimpfte der Täter den Polizisten zudem als "Nazi" und "Rassisten".

Eine hinzugerufene Streife der Polizeiinspektion Roth unterstützte den Kollegen, bis weitere Beamte der Bundespolizei eintrafen. Bei dem angegriffenen Polizisten diagnostizierten Ärzte im Kreiskrankenhaus Roth Prellungen und Schürfwunden, er ist derzeit nicht dienstfähig.

Der Täter blieb unverletzt, ihn erwartet ein Ermittlungsverfahren wegen tätlichen Angriffs und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Beleidigung. Außerdem meldeten die Beamten dem städtischen Ordnungsamt seinen Verstoß gegen das Infektionsschutzgesetz.


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srh/psh

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