Rother „After Work Christmas“ geht weiter

14.12.2016, 06:00 Uhr
Sterne basteln zwischen Glühweinduft und Eintopfaroma: Das war – passend zum „Sternstundentag“ von Bayern 3 – vergangenen Freitag bei der „After Work Christmas“ angesagt. Unter anderem. Und auf dem Rother Weihnachtsmarkt geht es weiter.

© Petra Bittner Sterne basteln zwischen Glühweinduft und Eintopfaroma: Das war – passend zum „Sternstundentag“ von Bayern 3 – vergangenen Freitag bei der „After Work Christmas“ angesagt. Unter anderem. Und auf dem Rother Weihnachtsmarkt geht es weiter.

„After Work Christmas“ lautet die Devise am Marktplatz bis einschließlich 23. Dezember. Zwischen 16 und 20 Uhr (mitunter auch länger) sei im Herzen der Kreisstadt „was geboten“, heißt’s – immer mittwochs bis samstags. Daniela Smetana kennt das inzwischen: Kaum hat das Rother Christkindlmarkttreiben dem Alltag Platz gemacht, wird’s ruhig im Städtchen. Sehr ruhig.

Eines ist die Diplom-Betriebswirtin trotzdem leid: „Roth ist tot? Der Slogan gefällt mir überhaupt nicht“. Anstatt zu lästern, hat die 37-Jährige also ihre Winterklamotten herausgekramt und sich gemeinsam mit weiteren Helfern in die abendliche Dezemberkälte gestellt, um „den Rother Marktplatz zu einem Treffpunkt zu machen“.

Hier steht sie nun in einer von sechs Buden, die unweit des Markgrafenbrunnens ein kleines, beleuchtetes Ensemble bilden, in dem sich der Duft aus Glühtrunk- wie Eintopfkesseln seinen Wärme verheißenden Weg bahnt. Die Stimmung bei täglich wechselndem Speisenangebot sei gut, freut sich Smetana. Doch ausgerechnet der Start gestaltete sich „ein bisschen zäh“, wie sie zugeben muss.

300 Euro für Sternstunden

Aber was nicht ist, könne ja noch werden. Immerhin habe Bayern 3 gerade Werbung für die Rother Premiere gemacht – aus gutem Grund: Man sammle schließlich für die „Sternstunden“-Aktion des Radiosenders. 300 Euro lägen bereits zugunsten bedürftiger Kinder in der Kasse – obwohl man ja erst seit 7. Dezember am Start sei.

Rühre wohl daher, dass sich das Programm der heuer erstmals initiierten „After Work Christmas“ sehen lassen könne, wie Danielas Mutter Silvia Smetana wirbt. Von Mittwoch bis Samstag werde jeweils um 17.30 Uhr eine Weihnachtsgeschichte zum Besten gegeben. Daneben würden (Bastel-)Aktivitäten für die Kleinen locken, während sich die Großen an besagten Kulinaria gütlich tun dürften. Zudem gebe es Wichtelgeschenke und Gutscheine für diverse Rother Einzelhandelsgeschäfte zu erwerben, erklärt Daniela Smetana.

Alle Jahre wieder...?

Am Mittwoch, 21. Dezember, soll eine Spendenaktion der Rother Tafel zugute kommen, während das Christkind der Kreisstadt für Donnerstag, 22. Dezember, seinen Besuch angekündigt hat. Gegen 17 Uhr wird es nach Vorbild der Nürnberger Kollegin vom Fenster des Riffelmacherhauses aus seinen Prolog sprechen. Am Freitag, 23. Dezember, gehe es schließlich musikalisch her: Das Duo „Jonas & Max“ will von sich hören lassen.

„Das ist doch was“, sagt Silvia Smetana nicht ohne Stolz. Und sollte die Bilanz dieser ersten „After Work Christmas“ am Ende positiv ausfallen, so würde man gerne eine hinlänglich bekannte Weihnachtsdevise aufgreifen: „Alle Jahre wieder. . .“

 

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