Donnerstag, 24.10.2019

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Rother Awo: Mit knuffigen Helfern soll ein Zuschuss her

Es wird gehäkelt, was das Zeug hält. Das Ziel ist klar definiert: 100 Stück - 14.06.2019 18:00 Uhr

Awo-Einrichtungsleiterin Perina Flicht (li.) und Brigitte Schwarz (re.) zeigen Bürgermeister Ralph Edelhäußer wie’s geht. © Foto: Marco Frömter


Talentierte Quartierbewohnerinnen haben bereits damit begonnen, die niedlichen "Teddys" liebevoll zu häkeln. Als Markenzeichen ziert — typisch für die Awo — ein aufgesetztes rotes Herz die Brust eines jeden "Awo-Freundes".

Anlässlich des bevorstehenden 100-jährigen Geburtstages des Wohlfahrtverbandes sollen nun fleißig bunte "Awo-Freunde" gehäkelt werden. "Es können ruhig mehr werden, aber es wäre schön, wenn wir dem Jubiläum entsprechend 100 Stück häkeln könnten", erklärte Einrichtungsleiterin für die Altenhilfe, Perina Flicht. Die ersten Exemplare können bereits beim Sommerfest am 28. Juni ergattert werden — gegen eine Spende, versteht sich.

Bürgermeister versuchte sich vergebens

Zum Auftakt des Vorhabens versuchte sich auch Bürgermeister Ralph Edelhäußer mit der Häkelnadel — leider vergebens: "Dafür habe ich kein Talent", scherzte er. Dafür überbrachte er dem "Häkel-Team" eine Geldspende und ein paar Knäuel Wolle "als Wiedergutmachung".

Die Teilnehmerinnen dagegen bewiesen Talent und legten vor. Ein gutes Dutzend der "Awo-Freunde" wartet schon sehnsüchtig auf ein neues Zuhause. "Wir wollen die kleinen Bärchen nicht für unsere Schrankwände häkeln, sondern unter die Menschen bringen", so Flicht. "Die Mütter der süßen Bären" seien zwei kreative Kolleginnen, Evelyn Tiefel und Ute Späth, aus der Geschäftsstelle des Awo-Bezirksverbandes Ober- und Mittelfranken, die zum Mitmachen aufrufen. Unter dem Motto "Häkel einen Awo-Freund!" suchen die Rother noch Verstärkung: "Teilnehmen kann jeder. Egal, ob Häkel-Clubs, Schulen oder Einzelpersonen. Wir freuen uns über jedes Engagement", erklärte Flicht weiter.

Engagement soll gewürdigt werden

Koordiniert wird das Projekt in ehrenamtlicher Weise von Brigitte Schwarz: "Wer nicht häkeln kann, der strickt eben ein Paar Socken." Auch über Wollspenden würde man sich freuen: "Wir verarbeiten alles". In geselliger Runde soll diese "liebenswerte Aktion" einmal im Monat stattfinden: "Unser Quartier profitiert dadurch, da alle Spenden in den barrierefreien Garten fließen, der teils öffentlich zugänglich werden soll." Am Ende des Treffs werde es eine "Dankeschön"-Feier für alle TeilnehmerInnen geben, verspricht Flicht: "Engagement muss auf jeden Fall gewürdigt werden." Die Einrichtungsleiterin hofft, dass das gesteckte Ziel deutlich übertroffen wird.

Bei den bevorstehenden Awo-Jubiläumsveranstaltungen und am Altstadtfest sollen die Werke fester Bestandteil des Angebots sein: "Die Awo setzt sich seit jeher für Freiheit, Gerechtigkeit, Solidarität und Toleranz ein. Bildlich sollen diese Werte in den selbst gemachten Awo-Freunden dargestellt werden."

Die Häkel-Freunde treffen sich jeden ersten Mittwoch im Monat in der "Villa" in der Friedrich-Ebert-Straße 40 in Roth. Wann? Zwischen 14 und 16 Uhr. "Es ist jeder eingeladen", so Brigitte Schwarz.

MARCO FRÖMTER E-Mail

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