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Montag, 20.05.2019

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Rother Firmen stärken "Umweltpakt Bayern"

Eigenverantwortung beim Naturschutz stärken: Fünf Neulinge erhalten Urkunden - 03.03.2019 15:58 Uhr

Unser Bild zeigt (v.l.): Patrick Höhne (Sanocycling - Hilpoltstein), Sebastian Prinzig (Heinloth Transport GmbH - Roth), Monika Bechtold (Strobel AG - Roth), Xaver Heinloth (Heinloth Transport), Frank Stieglitz (Karl Sapper OHG - Schwanstetten), Landrat Herbert Eckstein, Deniz Demir (DWV Direktwerbeversand - Hilpoltstein). © Foto: Yevheniia Frömter


Der Grundgedanke des Paktes ist, Eigenverantwortung beim Umweltschutz zu übernehmen. Dahinter steht die Überzeugung, dass die Natur mit Hilfe freiwilliger Kooperation von Staat und Wirtschaft besser geschützt werden könne als nur mit Gesetzen und Verordnungen. In ganz Bayern nehmen während der derzeitigen Laufzeit des Pakts (2015 bis 2020) rund 2500 Betriebe teil, im Landkreis Roth sind es 38 Firmen.

Die Unternehmen, die schon mehrmals diese freiwillige Selbstverpflichtung unterschrieben haben, bekamen ihre Urkunden bereits direkt vom Umweltministerium zugeschickt, die "Neulinge" aus dem Landkreis erhielten sie nun im Landratsamt.

Dabei handelt es sich um die Firmen "DWV Direktwerbeversand" und den Wiederverkäufer von gebrauchten Druckerpatronen "Sanocycling" aus Hilpoltstein, das Transportunternehmen "Heinloth GmbH" und den Verpackungshersteller "Strobel AG" aus Roth sowie den Entsorgungsbetrieb "Karl Sapper OHG" aus Schwanstetten. Die Firmenvertreter berichteten Landrat Eckstein darüber, welche betrieblichen Maßnahmen sie jeweils ergriffen haben, um Umwelt und Natur zu schützen. Genannt wurden zum Beispiel eine eigene Photovoltaikanlage auf dem Dach, die Verwendung von Umweltschutzmaterialien oder die konsequente Umsetzung von Recyclingmaßnahmen.

"Ihr alle gehört zu den Unternehmern, die nicht den einfachen Weg gehen, sondern Verantwortung für die Umwelt übernehmen", lobte Eckstein. All diese Maßnahmen seien nicht nur ein Kostenfaktor, sondern können angesichts des immer größer werdenden Umweltbewusstseins in der Bevölkerung auch neue Märkte erschließen. Laut Eckstein sei die Urkunde des "Umweltpakt Bayern" aber nicht das wichtigste: "Die Wahrheit liegt auf dem Platz. Entscheidend ist, was in euren Firmen passiert".

Mit beispielhaften und gemeinsamen Projekten von Staat und Wirtschaft soll der Umweltpakt sichtbar machen, dass Ökonomie und Ökologie keine Gegensätze sind, sondern gemeinsam zur Sicherung von Arbeitsplätzen und Wohlstand in einer intakten Umwelt beitragen.

Weitere Infos rund um das Thema gibt es auf der Internetseite www.umweltpakt.bayern.de, auf der man unter anderen auch den Teilnahmeantrag für Unternehmen findet. 

tts

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