Bewegte Geschichte

Sechsspurig und legendär: Das ist die A9 in Bildern

10.10.2018, 09:26 Uhr
Mit dem sechsspurigen Ausbau im Rahmen des Projekts "Deutsche Einheit" wurde die A9 zu einer wichtigen Autobahnverbindung. Dabei wurden, wie hier am Trockauer "Bremsberg", frühere Unfallschwerpunkte entschärft.
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Mit dem sechsspurigen Ausbau im Rahmen des Projekts "Deutsche Einheit" wurde die A9 zu einer wichtigen Autobahnverbindung. Dabei wurden, wie hier am Trockauer "Bremsberg", frühere Unfallschwerpunkte entschärft. © Horst Linke

Auf der A9 wird auch viel Gefahrgut transportiert. Als im Herbst 2015 an der Rastanlage Pegnitz eine unbekannte Flüssigkeit aus einem Transporter tropfte, war dies der Auslöser für einen zehnstündigen Einsatz von Spezialtrupps der Feuerwehr aus der ganzen Region Pegnitz.
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Auf der A9 wird auch viel Gefahrgut transportiert. Als im Herbst 2015 an der Rastanlage Pegnitz eine unbekannte Flüssigkeit aus einem Transporter tropfte, war dies der Auslöser für einen zehnstündigen Einsatz von Spezialtrupps der Feuerwehr aus der ganzen Region Pegnitz. © Richard Reinl

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In Trockau lädt nicht nur eine hervorragende Gastronomie, sondern auch die Autobahnkirche St. Thomas zu einer Rast ein.
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In Trockau lädt nicht nur eine hervorragende Gastronomie, sondern auch die Autobahnkirche St. Thomas zu einer Rast ein.

Als erste beidseitig neu ausgebaute Strecke der "alten" Autobahn zwischen Nürnberg und Bayreuth wurde 1965 der acht Kilometer lange, seit Ende März einseitig gesperrte Abschnitt Riegelstein-Plech wieder dem Verkehr übergeben. 3,25 Meter breite Stand- oder Kriechspuren ergänzten nach der Baumaßnahme die beiden 7,5 Meter breiten Fahrbahnen. Über die Frankenalb war damit überall wenigstens eine Fahrbahn so ausgebaut. Die fehlenden Parallelstücke wurden in den darauffolgenden Jahren entsprechend aufgerüstet.
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Als erste beidseitig neu ausgebaute Strecke der "alten" Autobahn zwischen Nürnberg und Bayreuth wurde 1965 der acht Kilometer lange, seit Ende März einseitig gesperrte Abschnitt Riegelstein-Plech wieder dem Verkehr übergeben. 3,25 Meter breite Stand- oder Kriechspuren ergänzten nach der Baumaßnahme die beiden 7,5 Meter breiten Fahrbahnen. Über die Frankenalb war damit überall wenigstens eine Fahrbahn so ausgebaut. Die fehlenden Parallelstücke wurden in den darauffolgenden Jahren entsprechend aufgerüstet. © NN-Bildarchiv

Der Bau des Autobahnkreuzes Nürnberg im Jahr 1966.
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Der Bau des Autobahnkreuzes Nürnberg im Jahr 1966. © Ulrich Friedl

Der Ausbau der Brücke der A 9 bei Brunn nahe Nürnberg im Jahr 1966.
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Der Ausbau der Brücke der A 9 bei Brunn nahe Nürnberg im Jahr 1966. © Gertrud Gerardi

Ein historisches Bild der A 9 aus dem Jahr 1968 auf Höhe des Rasthofes Feucht.
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Ein historisches Bild der A 9 aus dem Jahr 1968 auf Höhe des Rasthofes Feucht. © Ulrich Friedl

Die Autobahn A9 Nürnberg-Hof auf Höhe der Ausfahrt Lauf/Hersbruck im Jahr 1990. Im Zuge der Wiedervereinigung wurde die vierspurige Straße auf sechs Spuren ausgebaut.
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Die Autobahn A9 Nürnberg-Hof auf Höhe der Ausfahrt Lauf/Hersbruck im Jahr 1990. Im Zuge der Wiedervereinigung wurde die vierspurige Straße auf sechs Spuren ausgebaut. © Michael Matejka

Kurvenreich war die unfallträchtige Gefällstrecke des Trockauer "Bremsbergs", wo die A9 vor dem sechsspurigen Ausbau nahe an den Häusern des Pegnitzer Ortsteils vorbeiführte.
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Kurvenreich war die unfallträchtige Gefällstrecke des Trockauer "Bremsbergs", wo die A9 vor dem sechsspurigen Ausbau nahe an den Häusern des Pegnitzer Ortsteils vorbeiführte. © Irene Lenk

Als Verkehrsprojekt Deutsche Einheit wurde die A9 nach der Öffnung der Grenzen durchgehend sechsspurig ausgebaut. Dabei wurde nicht nur die Trasse verbreitert, auch zahlreiche Brückenbauwerke mussten neu errichtet werden. 110 Kilogramm explodierender Sprengstoff ließen so im Jahr 1990 eine Autobahnbrücke zwischen den Anschlussstellen Veldensteiner Forst und Plech auf der A9 Nürnberg-Berlin in sich zusammenfallen.
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Als Verkehrsprojekt Deutsche Einheit wurde die A9 nach der Öffnung der Grenzen durchgehend sechsspurig ausgebaut. Dabei wurde nicht nur die Trasse verbreitert, auch zahlreiche Brückenbauwerke mussten neu errichtet werden. 110 Kilogramm explodierender Sprengstoff ließen so im Jahr 1990 eine Autobahnbrücke zwischen den Anschlussstellen Veldensteiner Forst und Plech auf der A9 Nürnberg-Berlin in sich zusammenfallen. © Irene Lenk

Mit dem Ausbau der A9 im Rahmen des Verkehrsprojekts Deutsche Einheit wurde auch die Linienführung der Verkehrsader überarbeitet. So wurde die Autobahn in Trockau vom Ort abgerückt und und über eine neue Talbrücke geführt. Die alte Trasse, die unmittelbar an den Häusern vorbeiführte, wurde der Natur zurückgegeben.
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Mit dem Ausbau der A9 im Rahmen des Verkehrsprojekts Deutsche Einheit wurde auch die Linienführung der Verkehrsader überarbeitet. So wurde die Autobahn in Trockau vom Ort abgerückt und und über eine neue Talbrücke geführt. Die alte Trasse, die unmittelbar an den Häusern vorbeiführte, wurde der Natur zurückgegeben. © Irene Lenk

Fast vollendet sind 1999 die mächtigen Pfeiler der 600 Meter langen Talbrücke bei Trockau (Landkreis Bayreuth). Die Autobahn A9 Nürnberg-Berlin wurde von der Ortschaft Trockau weggerückt und erhielt eine neue kurvenlose Trasse sowie durchgehend sechs Spuren.
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Fast vollendet sind 1999 die mächtigen Pfeiler der 600 Meter langen Talbrücke bei Trockau (Landkreis Bayreuth). Die Autobahn A9 Nürnberg-Berlin wurde von der Ortschaft Trockau weggerückt und erhielt eine neue kurvenlose Trasse sowie durchgehend sechs Spuren. © Claus_Felix

Die Brückenanlagen aus der Vorkriegszeit auf der A9 bei Münchberg wurden 1998 abgerissen. Die unfall- und stauträchtige "Münchberger Senke" wurde entschärft. Eine 500 Meter lange Talbrücke sollte künftig das extreme Gefälle abschwächen. Hier waren 1990 bei einer Massenkarambolage im Nebel zehn Menschen gestorben und mehr als 100 verletzt worden.
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Die Brückenanlagen aus der Vorkriegszeit auf der A9 bei Münchberg wurden 1998 abgerissen. Die unfall- und stauträchtige "Münchberger Senke" wurde entschärft. Eine 500 Meter lange Talbrücke sollte künftig das extreme Gefälle abschwächen. Hier waren 1990 bei einer Massenkarambolage im Nebel zehn Menschen gestorben und mehr als 100 verletzt worden. © Claus Felix

Verkehrschaos auf der A9 im April 2017 nach einem plötzlichen Wintereinbruch nach Ostern.
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Verkehrschaos auf der A9 im April 2017 nach einem plötzlichen Wintereinbruch nach Ostern. © NEWS5 / Fricke

Ständig fehlen entlang der A 9 Parkplätze für die wachsende Zahl an Lastern, hier an der Raststätte Feucht in Richtung München.
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Ständig fehlen entlang der A 9 Parkplätze für die wachsende Zahl an Lastern, hier an der Raststätte Feucht in Richtung München. © Daniel Karmann

Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU), steht am 2015 in Nürnberg auf einem Rastplatz entlang der Autobahn Nürnberg-München (A9) an einem Schaltschrank ein neues elektronischen Leitsystem für Lkw vor...
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Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU), steht am 2015 in Nürnberg auf einem Rastplatz entlang der Autobahn Nürnberg-München (A9) an einem Schaltschrank ein neues elektronischen Leitsystem für Lkw vor... © Daniel Karmann

...mit einer App sollen Lkw-Fahrer in Zukunft leichter freie Parkplätze entlang der A 9 finden.
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...mit einer App sollen Lkw-Fahrer in Zukunft leichter freie Parkplätze entlang der A 9 finden. © A3609/_Daniel Karmann

Überfüllte Parkplätze sind auch entlang der A9 ein tägliches Hindernis für die Trucker. Auch an der Rastanlage Fränkische Schweiz/Pegnitz (Bild) ist oft kein Platz mehr frei.
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Überfüllte Parkplätze sind auch entlang der A9 ein tägliches Hindernis für die Trucker. Auch an der Rastanlage Fränkische Schweiz/Pegnitz (Bild) ist oft kein Platz mehr frei. © Irene Lenk

Der Rastplatz Sperbes an der Autobahn 9 zwischen Plech und Hormersdorf war im Sommer 2018 vermutlich Schauplatz des Verbrechens an einer Tramperin.
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Der Rastplatz Sperbes an der Autobahn 9 zwischen Plech und Hormersdorf war im Sommer 2018 vermutlich Schauplatz des Verbrechens an einer Tramperin. © Stephan Fricke

Zwei Kräne mit je 500 Tonnen Hubkraft hoben 2003 eine 60 Meter lange und 120 Tonnen schwere Brücke als Übergang über die A9 bei Bayreuth. Die rund 700.000 Euro teure Brücke wurde notwendig für den Ausbau des letzten Teilstückes der A9 München-Berlin bei Bayreuth
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Zwei Kräne mit je 500 Tonnen Hubkraft hoben 2003 eine 60 Meter lange und 120 Tonnen schwere Brücke als Übergang über die A9 bei Bayreuth. Die rund 700.000 Euro teure Brücke wurde notwendig für den Ausbau des letzten Teilstückes der A9 München-Berlin bei Bayreuth © Marcus_Führer

Umbau der Rastanlage Feucht im Jahr 2007.
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Umbau der Rastanlage Feucht im Jahr 2007.

Die A9 aus der Vogelperspektive, hier am Hienberg, wo sich die Fahrbahnen kurz teilen.
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Die A9 aus der Vogelperspektive, hier am Hienberg, wo sich die Fahrbahnen kurz teilen. © Stefan Hippel

Bauarbeiten an der neuen Brücke am Hienberg im Jahr 1997. Rund 50 Millionen Euro wurden alleine hier verbaut.
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Bauarbeiten an der neuen Brücke am Hienberg im Jahr 1997. Rund 50 Millionen Euro wurden alleine hier verbaut. © Claus_Felix

Nur noch Teerbrocken erinnern 1999 am Hienberg bei Schnaittach daran, dass sich hier bis 1997 bis zu 50.000 Autos täglich den berüchtigten Berg bei Schnaittach auf der Autobahn A9 Nürnberg Berlin hinaufquälten. Damals wurde die A9 verlegt und auf der alten Trasse kehrte die Natur zurück.
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Nur noch Teerbrocken erinnern 1999 am Hienberg bei Schnaittach daran, dass sich hier bis 1997 bis zu 50.000 Autos täglich den berüchtigten Berg bei Schnaittach auf der Autobahn A9 Nürnberg Berlin hinaufquälten. Damals wurde die A9 verlegt und auf der alten Trasse kehrte die Natur zurück. © Claus_Felix

Das Autobahnkreuz A6/A9 aus der Luft gesehen.
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Das Autobahnkreuz A6/A9 aus der Luft gesehen. © Oliver Acker

Seit der Verbreiterung der A9 im Rahmen des Verkehrsprojekts Deutsche Einheit führt die Autobahn im gebührenden Abstand über eine Talbrücke an der Ortschaft Trockau vorbei.
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Seit der Verbreiterung der A9 im Rahmen des Verkehrsprojekts Deutsche Einheit führt die Autobahn im gebührenden Abstand über eine Talbrücke an der Ortschaft Trockau vorbei.

An der A9 beim Pegnitzer Ortsteil Neudorf (Landkreis Bayreuth) entstand eine der modernsten Rastanlagen ganz Europas.
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An der A9 beim Pegnitzer Ortsteil Neudorf (Landkreis Bayreuth) entstand eine der modernsten Rastanlagen ganz Europas. © Irene Lenk

Auch nach dem sechsspurigen Ausbau gab es immer wieder verheerende Unfälle auf der A9. So starben im Juli 2017 in Höhe von Gefrees 18 Menschen bei einem Busunfall.
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Auch nach dem sechsspurigen Ausbau gab es immer wieder verheerende Unfälle auf der A9. So starben im Juli 2017 in Höhe von Gefrees 18 Menschen bei einem Busunfall. © Bodo Schackow

Die ersten Fahrzeuge fahren im November 2006 auf dem neuen Teilstück der Bundesautobahn A9 bei Bayreuth, wo aus Lärmschutzgründen sogar eine Einhausung gebaut wurde. Das letzte Stück der Autobahn war somit fertiggestellt und dreispurig ausgebaut.
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Die ersten Fahrzeuge fahren im November 2006 auf dem neuen Teilstück der Bundesautobahn A9 bei Bayreuth, wo aus Lärmschutzgründen sogar eine Einhausung gebaut wurde. Das letzte Stück der Autobahn war somit fertiggestellt und dreispurig ausgebaut. © Marcus Führer

Kurios: Ein Schwertransporter transportiert am 28. Mai 2015 auf der Autobahn A 9 bei Plech (Landkreis Bayreuth) einen beschädigten Kampfjet vom Typ Eurofighter. Der Kampfjet war bei einer Kollision mit einer zivilen Maschine im Sauerland beschädigt worden und sollte im Airbus-Werk im oberbayerischen Manching wieder instand gesetzt werden.
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Kurios: Ein Schwertransporter transportiert am 28. Mai 2015 auf der Autobahn A 9 bei Plech (Landkreis Bayreuth) einen beschädigten Kampfjet vom Typ Eurofighter. Der Kampfjet war bei einer Kollision mit einer zivilen Maschine im Sauerland beschädigt worden und sollte im Airbus-Werk im oberbayerischen Manching wieder instand gesetzt werden. © Daniel Karmann

Die Zukunft ist auf der A 9 angekommen: Autonom fahrende Lastwagen der DB-Tochter Schenker fahren auf der Autobahn A9 zwischen München und Nürnberg. Zwei Lastwagen mit Anhängern waren bis Ende 2019 im Abstand von nur 15 Metern statt der für gewöhnliche Lastwagen vorgeschriebenen 50 Metern Abstand auf der Autobahn unterwegs.
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Die Zukunft ist auf der A 9 angekommen: Autonom fahrende Lastwagen der DB-Tochter Schenker fahren auf der Autobahn A9 zwischen München und Nürnberg. Zwei Lastwagen mit Anhängern waren bis Ende 2019 im Abstand von nur 15 Metern statt der für gewöhnliche Lastwagen vorgeschriebenen 50 Metern Abstand auf der Autobahn unterwegs. © MAN T&B-G/dpa

Unfälle sind leider auch die ständigen Begleiter der Autobahnen: Hier die Landung eines Rettungshubschraubers bei der Anschlussstelle Nürnberg-Ost der A 9 Mitte der 1990er-Jahre.
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Unfälle sind leider auch die ständigen Begleiter der Autobahnen: Hier die Landung eines Rettungshubschraubers bei der Anschlussstelle Nürnberg-Ost der A 9 Mitte der 1990er-Jahre. © Wolfgang Heubeck

Am Nürnberger Kreuz regeln Polizisten auf der A 9 im Jahr 1965 den Verkehr.
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Am Nürnberger Kreuz regeln Polizisten auf der A 9 im Jahr 1965 den Verkehr. © Ulrich Friedl

So geht es auch - jedenfalls 1966: Autofahrer versuchen einem Stau auf der A 9 bei Feucht zu entkommen.
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So geht es auch - jedenfalls 1966: Autofahrer versuchen einem Stau auf der A 9 bei Feucht zu entkommen. © Horst Eißner

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