Spektakuläre Drachenshow in Hilpoltstein

23.9.2018, 15:38 Uhr

Am Samstag zeigte sich der Herbst – im Gegensatz zum Sonntag – von seiner schönsten Seite, und so tummelten sich dort so viele Menschen, wie schon lange nicht mehr. Sogar die Parkplätze wurden knapp, so dass sogar der alte Sportplatz des SV Heuberg voller Autos stand. Die Kennzeichen aus ganz Bayern demonstrierten, dass das Drachenfest überregional angenommen wird.

Da im Vergleich zu den vergangenen Jahren endlich mal mehr als nur ein laues Lüftchen wehte, war der Himmel voll mit großen und kleinen Drachen, bei denen die Kreativität keine Grenzen kannte. Fliegende Skelette, quallenartige Gebilde, aber auch Tannenbäume konnte man bewundern. Die "Kiteflyers", ein lockerer Zusammenschluss von Drachenbegeisterten, die das Fest im Auftrag der Stadt schon seit Jahren durchführen, hatten auch noch ein paar ganz besonders große Exemplare mitgebracht, die beim Publikum für Staunen und Begeisterung sorgten.

Egal, ob spektakuläres Profi-Exemplar oder Kinder-Minidrache, alle hatten jede Menge Spaß daran, kreuz und quer über die Wiese zu flitzen, um auf diese Weise das eigene Fluggerät in die Luft zu bekommen. Dabei mussten sie allerdings aufpassen, sich mit ihrem Drachen nicht in einer anderen Schnur zu verheddern, denn diese kaum sichtbaren Stolperfallen versteckten sich praktisch überall zwischen den Grashalmen der Wiese.

© Fotos: Tobias Tschapka

Wer noch keinen Drachen hatte, konnte an einem Verkaufsstand nicht nur aus vielen verschiedenen Exemplaren wählen, sondern erhielt dort außerdem wertvolle Tipps und Tricks vom Fachmann dazu. Auch Windspiele oder bunte Dekorationen für den Garten, die lustig im Wind flattern, konnte man bewundern oder mit nach Hause nehmen. Wer Erholung suchte, fand diese auf den bereitgestellten Bierbänken, von denen aus man eine prima Sicht über die Wiese hatte, über der unzählige bunte Farbkleckse tanzten.

Die Freiwillige Feuerwehr Heuberg, traditionell Mitveranstalter des Drachenfests, sorgte für die Verpflegung, und die Schlangen an ihrer Grillstation oder Bierausschank waren angesichts der vielen hungrigen und durstigen Gäste beträchtlich lang. Außerdem gab es noch Bauernhof-Eis.

Das Rahmenprogramm des Drachenfests gestaltete der Kreisjugendring Roth mit diversen Spielstationen, außerdem gab es einen Jonglierkurs mit Johannes Pleier, der den Kindern zeigte, was sie mit Diabolos, Keulen oder Bällen mit etwas Geschick alles anfangen konnten. Am Samstagabend hatte Pleier dann zusammen mit dem Flammen-Artisten Eberhard Wolter noch einen Auftritt vor großem Publikum. Ein dichter Menschenring bildete sich um die beiden Künstler, um deren spektakuläre Show zu beobachten.

Vor allem ein Programmpunkt Wolters, bei dem er von einem Meer von Funken eingehüllt tanzte, begeisterte die Menge; ebenso wie das Abschlussfeuerwerk von Andreas Bengel.

 

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