Team Challenge: Jede Bahn ist Geld wert beim Charity-Schwimmen

8.5.2017, 17:49 Uhr
Hauptsache schwimmen: 171 Starter sind am Wochenende ins Wasser gegangen, darunter auch viele „Otto-Normal-Schwimmer“. Jede geschwommene Bahn war 50 Cent wert.

Hauptsache schwimmen: 171 Starter sind am Wochenende ins Wasser gegangen, darunter auch viele „Otto-Normal-Schwimmer“. Jede geschwommene Bahn war 50 Cent wert. © Foto: Claudia Weinig

Roths Rathauschef Ralph Edelhäußer und Jürgen Rohmer, Vorstand der Sparkassen Mittelfranken-Süd – beide im Übrigen geübte Schwimmer – sind bei weitem nicht die einzigen, die den Weg ins Rother Freizeitbad finden. Viele Kinder, Jugendliche und Erwachsenen im Alter zwischen sechs und weit über 70 folgen ihrem Beispiel, um zu Gunsten des Rother Vereins "Herzpflaster", der sich für Kinder und Familien herzkranker Kinder einsetzt, 50-Meter-Bahnen zu ziehen.

Denn jede geschwommene Bahn ist 50 Cent wert. Dafür sorgen die Sponsoren des Tages, die Sparkasse Mittelfranken-Süd sowie die beiden alteingesessenen Firmen Speck-Pumpen (Roth) und Memmert (Büchenbach/Schwabach).

Die Finanziers dürfen am Ende den versprochenen Obolus für stolze 6116 Bahnen berappen. Sie tun‘s (natürlich) und damit unterm Strich auf dem obligatorischen Spendenscheck, der am Montag übergeben wurde, eine glatte Summe steht, rundet TeamChallenge den Spendenerlös auf 3300 Euro auf. Damit ist das Spendenergebnis fast gleich mit dem im vergangenen Jahr. Mit einem großen Unterschied: 2016 spulten beim Dauerregen wirklich nur noch die "Hartgesottenen", sprich: geübte Langstreckenschwimmer, ihre Kilometer ab. "Nur" 127 Starter waren es damals.

Bei der sonnenverwöhnteren dritten Auflage am vergangenen Wochenende gehen 171 Starter für Geld ins Wasser; darunter viel mehr "Otto-Normal-Schwimmer", wie sie Kathrin Walchshöfer in einem Kurzinterview bezeichnet. Sie freuts: "Genau das wollten wir mit diesem Schwimmen ohne jeglichen Wettkampfdruck erreichen."

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