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Dienstag, 20.04.2021

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Thomas Schneider, Bürgermeisterkandidat für Röttenbach (Landkreis Roth)

Thomas Schneider

© Foto: Freie Wählergemeinschaft Röttenbach-Mühlstetten


Name:

Thomas Schneider


Alter:

56


Beruf:

1. Bürgermeister


Wohnort:

Röttenbach


Partei:

Freie Wählergemeinschaft Röttenbach-Mühlstetten


Liste:

Freie Wähler


Amtsinhaber:

seit 01.05.1996


E-Mail:

thomas.schneider@roettenbach.de

Website

https://www.thomas-schneider-roettenbach.de



Mit mir an der Spitze werden sich in den nächsten sechs Jahren diese drei Dinge als erstes ändern:

Die Gemeinde Röttenbach ist bekannt für Ihre familienfreundliche Ausrichtung. Als Alleinstellungsmerkmal leistet sie sich ein Familienzentrum mit einer Sozialpädagogin die sich in allen Fragen der Familiensorge engagiert. Damit sich die Betreuung im Kindergarten nochmals verbessert, wird in wenigen Wochen der Anbau für die 4 Gruppe begonnen. Das Haus für Kinder verfügt dann als einer der ersten Kindergärten über eine eigene Kindergartenmensa. Durch die Einführung der Ganztagesschule muss das Schulhaus noch zeitnah an die Bedürfnisse einer modernen, kindgerechten Ganztagesbetreuung angepasst werden. Die Schule soll sich als Kulturschule mit dem Schwerpunkt Musik weiterentwickeln können. Die älteren Menschen müssen, wenn sie Hilfe benötigen, häufig ihre Heimatgemeinde verlassen. Dies wird in Zukunft durch die fortschreitende Demografie immer häufiger der Fall sein. Das Projekt „Wohnen für Alle“ soll hier als erster Schritt Abhilfe schaffen. Das wird die Versorgung der Senioren deutlich verbessern. Trotzdem kann es nur der Anfang sein. Die Senioren müssen genauso im Fokus der Gemeinde stehen wie junge Familien. Hier darf es kein entweder oder, sondern nur ein uneingeschränktes „Ja“ für alle geben. Auch unsere Gemeinde muss in der Ökologie einen höheren Beitrag leisten. Die Gemeinde muss auf ihren Flächen eine größere Vielfalt als Lebensgrundlage für Insekten bereitstellen. Dabei dürfen wir uns nicht nur auf – für das menschliche Auge schön anzusehende – Blühflächen konzentrieren, sondern müssen auch für Falter und andere Insekten Refugien schaffen. In den Privatgärten sollten ebenfalls solche Flächen entstehen. Nur wenn es uns gelingt Menschen zu begeistern, können wir dem Artensterben und dem Klimawandel etwas entgegensetzen. Daher setze ich mich dafür ein Verständnis und Leidenschaft zu wecken, anstatt mit unverständlichen Verboten nur Scheinerfolge ohne ernsthafte Auswirkungen zu erzielen.

Das größte Ärgernis in meiner Gemeinde/Stadt/in meinem Landkreis ist…

dass es bisher nicht gelungen ist eine Wende von fossilen Energieträgern hin zu regenerativen Energieträgern bei den Gebäudeheizungen zu erreichen. Ca. 85 % der in den Privathäusern eingesetzten Energie fließt in Heizung und Warmwasserbereitung. Der Aufbau eines gemeindlichen Wärmenetzes wurde vor Jahren im Gemeinderat abgelehnt. Die Energiewende wird momentan nur als "Stromwende" behandelt. Dabei wird das Wärmemanagement vernachlässigt. Das muss sich ändern. Sonst wird es schwierig mit unserem Beitrag zur Senkung der Erderwärmung. Darüber hinaus besteht die Gefahr, dass sich weniger betuchte Bürgerinnen und Bürger, in einigen Jahren, nicht mehr die fossilen Energieträger leisten können, die heute relativ billig zu haben sind. Aus ökologischen und sozialen Gründen bedarf es einer Wärmewende in der Gemeinde. Hierfür möchte ich Motor sein.

Dafür würde ich auf der Straße demonstrieren:

Für eine ganzheitliche Klimapolitik ohne Aktionismus, aber mit Vernunft und wirklichen und ernsthaften Auswirkungen. Für weniger Symbolpolitik und mehr Handeln statt Verbreiten von Allgemeinfloskeln. Für eine gesellschaftliche Wertedebatte - unter dem Motto "wo du nimmst musst du auch geben". Für Anstand und einen Umgang miteinander nach dem alten Motto "Was du nicht willst das man dir tut, das füg auch keinem andern zu". Für eine offene und tolerante Gesellschaft die Hilfsbedürftigen zur Seite steht, aber auch klar für die bestehenden Grundwerte eintritt.

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