„Vollblutfranke“ wirft Hut in den Ring

22.10.2010, 23:01 Uhr
Marco Dorsch, Markus Gattenlöhner, Robert Gattenlöhner und Norbert Schmidt (v.li.) wollen’s im Bürgermeisterwahlkampf wissen.

© Tobias Tschapka Marco Dorsch, Markus Gattenlöhner, Robert Gattenlöhner und Norbert Schmidt (v.li.) wollen’s im Bürgermeisterwahlkampf wissen.

Nachdem just diese Woche der Ortsverband Roth der Frankenpartei gegründet wurde, ist der freiberufliche Sicherheitstechniker von den Delegierten auch gleich zum Bürgermeisterkandidaten gekürt worden. Der 1956 in Nürnberg geborene und in Roth wohnhafte Robert Gattenlöhner war bis 2009 SPD- Mitglied. In seiner sozialdemokratischen Zeit agierte er unter anderem als Juso-Vorsitzender sowie stellvertretender Ortsverbandsvorsitzender der Rother SPD.

Für mehr Frankenpower

Sein neuerliches politisches Engagement begründet er mit der mangelnden Vertretung fränkischer Interessen in Bayern. Deshalb habe er zusammen mit Gleichgesinnten vor genau einem Jahr in Bamberg die „Partei für Franken“ ins Leben gerufen. Ziel der Frankenpartei sei es unter anderen, Franken auf kommunaler, Bezirks- und Landesebene voranzubringen.

Neben dem sechsten Rother Bürgermeisterkandidaten wurden bei der Versammlung auch die anderen Parteivertreter gewählt: Der 33-jährige Markus Gattenlöhner, von Beruf Medienfachwirt, ist Ortsvorsitzender. Seine Stellvertreter sind Norbert Schmidt (Bankkaufmann) und Martin Albert (Altenpfleger). Zur Wahl und vor allem zur Gründung des Rother Ortsvereins gratulierte Marco Dorsch vom Kreisverband Roth-Schwabach der „Partei für Franken“ und wünschte viel Erfolg für die politische Arbeit. Ein ausführliches Portrait des frisch gekürten Bürgermeisterkandidaten der „Partei für Franken“ und seine Ziele für die Kreisstadt folgen demnächst.